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Angela Merkel und Olaf Scholz.

Umfrage zur Bundestagswahl

Union und SPD legen im "Deutschlandtrend" leicht zu - zwei große Parteien gleichauf

In einer neuen „Deutschlandtrend“-Umfrage legen die Koalitionspartner CDU und SPD leicht zu. Die SPD liegt mit einer anderen Partei auf gleicher Höhe.

Union und SPD legen im neuen ARD-"Deutschlandtrend" leicht zu: Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU und CSU auf 30 Prozent der Wählerstimmen, wie aus der Befragung für das ARD-"Morgenmagazin" hervorgeht. Für die SPD würden sich 18 Prozent der Befragten entscheiden. Das ist im Vergleich zum "Deutschlandtrend" vom vergangenen Donnerstag jeweils ein Prozentpunkt mehr.

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Insgesamt käme die Regierungskoalition aus Union und SPD damit auf 48 Prozent der Stimmen. Die AfD würden zwölf Prozent der Bürger wählen (minus eins), die FDP käme bei einem leichten Verlust von einem Prozentpunkt auf acht Prozent. Die Linke bliebe unverändert bei acht Prozent. Die Grünen würden einen Prozentpunkt verlieren und lägen nun bei 18 Prozent.

Für die Sonntagsfrage befragte Infratest dimap am Montag und Dienstag 1029 Wahlberechtigte. Die statistische Schwankungsbreite liegt bei bis zu 3,1 Prozentpunkten.

Union verbessert sich im "Politbarometer" auf 31 Prozent - SPD sinkt auf 15, AfD legt zu

Im Politbarometer des ZDF sehen die Umfrageergebnisse etwas anders aus: Die Union legt leicht zu auf 31 Prozent (plus eins). Dagegen gibt der Koalitionspartner SPD im Vergleich zu der letzten Erhebung Anfang Februar um einen Punkt nach und kommt nun auf 15 Prozent, wie aus der Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF von Freitag hervorgeht.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, könnte die AfD demnach einen Zugewinn um einen Punkt verbuchen und würde 13 Prozent erreichen. Die FDP käme auf sieben Prozent (minus eins), die Linke auf neun Prozent und die Grünen auf 20 Prozent (beide unverändert). Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen weiterhin als einziges Zweier-Bündnis eine Mehrheit.

Nahles und Seehofer im Negativbereich

Auf der Liste der zehn wichtigsten Politikerinnen und Politiker gibt es keine größeren Veränderungen. An der Spitze liegt auf der Skala von plus fünf bis minus fünf Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) mit einem unveränderten Durchschnittswert von 1,5. Ihm folgen mit jeweils 1,4 Grünen-Chef Robert Habeck, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Auf Platz fünf folgt Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) mit 0,8. Im Negativbereich bleiben SPD-Chefin Andrea Nahles mit minus 0,4 und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mit minus 0,7.

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