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Laschet-Nachfolger an CDU-Spitze: Umfrage zeigt jetzt klaren Favoriten bei Unions-Wählern

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Von: Fabian Müller

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Friedrich Merz und Jens Spahn (r.) - hier beim sächsischen CDU-Parteitag Ende 2018.
Friedrich Merz und Jens Spahn (r.) - hier beim sächsischen CDU-Parteitag Ende 2018 (Archivbild). © Florian Gaertner/photothek.net/Imago

Wer wird neuer Vorsitzender der CDU? Eine Umfrage hat nun den derzeitigen Favoriten der Deutschen ermittelt.

Berlin - Es brauche in der CDU einen Umbruch, eine personelle Neuaufstellung. Das sagte Armin Laschet, aktueller Vorsitzender der Christdemokraten, vor einigen Wochen. Nicht nur er, zahlreiche Parteikolleginnen und Parteikollegen forderten einen grundlegende Veränderungen innerhalb der Partei. Bekannte CDU-Größen, darunter Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Altmaier, haben bereits angekündigt, ihr Mandat für den neu gewählten Bundestag nicht anzunehmen und für Jüngere Platz zu machen.

Auch der Posten des CDU-Vorsitzes steht zur Debatte. Laut einer aktuellen Umfrage haben die Bundesbürger auch schon einen neuen Favoriten für das prestigeträchtige Amt: Friedrich Merz sei am besten für den Vorsitz geeignet, so das Ergebnis der Befragung. 23 Prozent trauen dem Wirtschaftspolitiker das Amt zu.

Laut „Deutschlandtrend“: Merz unter CDU-Anhängern Favorit auf Parteivorsitz

Aber auch Norbert Röttgen und Jens Spahn, neben dem siegreichen Armin Laschet Merz‘ Kontrahenten bei der zurückliegenden Wahl zum CDU-Vorsitzenden, können Zustimmung hinter sich versammeln. 19 Prozent halten den Außenpolitiker Röttgen für am ehesten geeignet. 11 Prozent sprechen sich für Gesundheitsminister Spahn aus. 6 Prozent gaben an, Fraktionschef Ralph Brinkhaus zu befürworten, 5 Prozent Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann. Das ermittelte Infratest dimap im „Deutschlandtrend“ für das ARD-Morgenmagazin.

Ein gutes Drittel der Befragten (36 Prozent) kann oder möchte sich in der Frage aktuell nicht festlegen. Bei den Unionsanhängern liegt Merz demnach deutlicher vorne: 36 Prozent trauen ihm den Vorsitz zu. 25 Prozent halten Röttgen für geeignet, 14 Prozent Spahn, 9 Prozent Linnemann und 6 Prozent Brinkhaus. 10 Prozent der CDU-Anhängerinnen und Anhänger können oder möchten sich nicht zwischen den genannten Politikern entscheiden.

Video: Merz fordert: Union muss Oppositions-Rolle annehmen

Die CDU will auf einem Sonderparteitag als Konsequenz des historisch schlechten Ergebnisses bei der Bundestagswahl den gesamten Vorstand neu wählen. Parteichef Armin Laschet hatte angekündigt, eigene Ambitionen zurückzustellen. (dpa/fmü)

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