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Zwei Schilder mit der Aufschrift Finanzamt und Polizei.

Umfrage zeigt

Knappe Mehrheit gegen Steuer-Selbstanzeige

Berlin - Eine knappe Mehrheit der Bundesbürger begrüßt laut einer Umfrage die von Teilen der Opposition geforderte Abschaffung der strafbefreienden Selbstanzeige für Steuersünder.

52 Prozent der Befragten unterstützen diese Position, ergab eine Emnid-Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Focus“. 46 Prozent würden das Instrument gerne beibehalten. Insbesondere Anhänger der Unionsparteien (zu 51 Prozent) und der FDP (zu 72 Prozent) wünschen sich demnach eine Beibehaltung der Selbstanzeige.

Die Möglichkeit für Steuerbetrüger, sich durch eine rechtzeitige und vollständige Selbstanzeige Straffreiheit zu sichern, war zuletzt in der Affäre um Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß in die Kritik geraten. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat angekündigt, dass seine Partei im Fall eines Wahlsiegs im Herbst die Möglichkeit der strafbefreienden Selbstanzeige für Steuersünder zügig abschaffen will.

dpa

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