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Bundestag

SPD legt leicht zu

Umfrage: Grüne verlieren - Urteil der Wähler über AfD dürfte Opposition Sorgen bereiten

In einer neuen Umfrage verlieren die Grünen kräftig. Als Gewinner der Erhebung darf sich unterdessen die AfD fühlen.

Berlin - Die AfD ist in der Gunst der Deutschen wieder zur stärksten Oppositionspartei geworden. Das geht aus einer neuen Forsa-Umfrage hervor, die sich jede Woche mit der Frage „Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre...“ beschäftigt. 

Grüne: Verlierer der Woche

Laut dem jüngsten RTL/n-tv-Trendbarometer hat die rechtspopulistische Partei einen Prozentpunkt gewonnen und liegt mit 13% an der Spitze der vier Oppositionsparteien - auch, weil die Grünen zwei Punkte verloren haben und auf elf Prozent abgerutscht sind. Somit sind sie die Verlierer der Woche. Unverändert sind hingegen die Werte bei den Linken (10%) und der FDP (9%).

Immer noch vorne bleibt die Union (34%), gefolgt von der SPD, die im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt zulegen konnte (18%). Für die sonstigen Parteien würden der Umfrage zufolge insgesamt fünf Prozent der Wähler votieren, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre.  

AfD hat „stärkste politische Kompetenz“ in der Opposition

Auch in der Frage nach der politischen Kompetenz (“Welche Partei wird am besten mit den Problemen in Deutschland fertig?“) hat die AfD die anderen Parteien der Opposition hinter sich gelassen. Mit 6% - jeweils doppelt so viel wie FDP, Grüne und Linke - liegt die Partei vor dem Rest der Bundestagsopposition. Laut Forsa-Chef Manfred Güllner liegt das Ergebnis daran, dass „vor allem die eigenen Anhänger Vertrauen zu ‚ihrer‘ Partei haben. Das ist bei der SPD und den übrigen Oppositionsparteien nicht der Fall“, kommentierte er den Befund, wie die Welt berichtet.

In der Kategorie „politische Kompetenz“ bleibt die Union mit unveränderten 27% an der Spitze, gefolgt von den Sozialdemokraten (7%).

Nahles hat keine Chance gegen Merkel

Bei einer Direktwahl zwischen der Bundeskanzlerin und dem Finanzminister Olaf Scholz (SPD) würde Angela Merkel (CDU) mit 47% gegen 20% deutlich gewinnen. In der letzten Woche konnte die CDU-Vorsitzende drei Prozentpunkte zulegen. „Die bisherige Amtsführung als Finanzminister hat Olaf Scholz keine neuen Sympathien eingebracht. Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würde auch die Hälfte der SPD-Anhänger nicht für Scholz stimmen“, ordnet Güllner das Ergebnis ein.

Noch größer wäre der Vorsprung im Fall eines „Kanzlerduells“ mit SPD-Vorsitzende Andrea Nahles: Hier liegt Merkel bei 49%, Nahles weiterhin bei 13%.

Befragt wurden 2003 Bürger im Zeitraum zwischen dem 30. April und dem 4. Mai.

Lesen Sie auch: SPD sackt in Umfrage weiter ab - und für Nahles kommt es ganz bitter.

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