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Die Grünen-Macher: Annalena Baerbock und Robert Habeck.

Schock für Merkels GroKo

Umfrage-Kracher: Grüne auf dem Weg zur Volkspartei - und auf Tuchfühlung mit der CDU?

Die GroKo scheint die Deutschen nach wie vor nicht zu überzeugen: Eine neue Umfrage bringt erneut schlechte Nachrichten für Angela Merkels Regierung.

Berlin - Das Wählerpotenzial der Grünen ist laut einer Umfrage aktuell annähernd so groß wie das der Union. 38 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland können sich laut dem am Montag veröffentlichten Trendbarometer von RTL und N-TV derzeit vorstellen, die Ökopartei zu wählen. Die Union kommt auf 39 Prozent. Bei der SPD sind es 31 Prozent, bei der FDP 28.

Die Zahl derer, die die Parteien derzeit aber tatsächlich wählen würden, ist kleiner: Sie liegt bei den Grünen laut der Forsa-Umfrage bei 20 Prozent, bei der Union bei 28. Die SPD liegt bei dieser sogenannten Sonntagsfrage bei 16 Prozent, die FDP bei 10, die Linke bei 8 und die AfD bei 12 Prozent. 6 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden.

Die Grünen haben den Angaben zufolge die meisten potenziellen Wähler im Westen (41 Prozent), bei den Frauen (41 Prozent), bei den 18- bis 29-Jährigen (44 Prozent) und entsprechend bei den Schülern und Studenten (44 Prozent) sowie bei den gebildeteren Wahlberechtigten mit Abitur beziehungsweise Studium (46 Prozent). Vergleichsweise geringeren Zuspruch haben die Grünen in Ostdeutschland (27 Prozent), bei den Männern (37 Prozent), bei den Arbeitern (30 Prozent) und bei Wahlberechtigten mit Hauptschulabschluss (28 Prozent). Ein Drittel der Grünen-Anhänger lebt der Studie zufolge in Großstädten, das Haushaltsnettoeinkommen liegt mit über 3200 Euro deutlich über dem des Durchschnitts aller Wahlberechtigten.

Weitere Umfrage bringt Schock für Merkels GroKo

Eine andere neue Umfrage dürfte derweil der GroKo nicht schmecken: Laut dem aktuellen „Sonntagstrend“ der Bild am Sonntag hätte die große Koalition bei einer Bundestagswahl aktuell keine Mehrheit mehr. Die CDU und die SPD verloren dabei mit jeweils einem Prozentpunkt die entscheidenden Wählerstimmen. 

Dem Meinungsforschungsinstitut Emnid zufolge ist die CDU, der kürzlich eine peinliche Wahlplakat-Panne passierte, nämlich bei 30 Prozent angelangt, während die SPD bei 16 Prozent landet. Damit kommt die große Koalition nur noch auf 46 Prozent. 2361 Menschen nahmen im Zeitraum vom 21. bis zum 27. März an der Umfrage teil und beantworteten die Frage, wen sie wählen würden, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wäre

Die Grünen als klare, zweitstärkste Kraft

Die Grünen bleiben stabil bei 17 Prozent und werden damit erneut in einer Umfrage als die aktuell zweitstärkste politische Kraft in Deutschland ausgewiesen. FDP und Linke gewinnen jeweils einen Punkt hinzu und erreichen nun beide neun Prozent. Die AfD kommt nach geringen Verlusten auf 13 Prozent. Die übrigen Parteien erreichen gemeinsam sechs Prozent. 

Die große Koalition erfreut sich hierzulande aktuell nicht gerade großer Beliebtheit.  

Auch eine aktuelle Erhebung der Forsa stützt die These vom Abwärtstrend der Union und der großen Koalition. In ihrer Erhebung verlieren CDU und CSU laut der Umfrage sogar zwei Prozentpunkte, die SPD kommt erneut auf 16 Prozent, wie die „Welt“ online berichtet. Die Grünen sind auch hier mit 20 Prozent klar zweitstärkste Kraft. 2504 Menschen nahmen vom 25. bis 29. März an der Forsa-Umfrage teil.

Video: Vor mehr als einem Jahr wechselten die Grünen ihre Spitze 

Auch interessant: Zeugnistag für die Große Koalition: Drei Minister mit der Note 2, eine aber „mangelhaft“

Lesen Sie auch: Erste Muslima ist jetzt SPD-Chefin in einem Bundesland - Stegner macht Platz oder Anne Will: CDU-Mann attackiert Grünen-Wähler - und erntet erstauntes Gelächter

sl; dpa

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