Neuer Sonntagstrend

Umfrage: Union zieht den Grünen weiter davon - Scholz überholt Baerbock

  • Markus Hofstetter
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Die Union hat einen guten Lauf und baut ihren Vorsprung zu den Grünen aus. Auch bei einer direkten Kanzlerkandidatur müssen die Grünen eine Schlappe einstecken.

Berlin - Die Union baut knapp vier Monate vor der Bundestagswahl ihren Vorsprung in der Wählergunst aus. Das zeigt der Sonntagstrend, den das Umfrageinstitut Insa wöchentlich für die Bild am Sonntag erhebt. Demnach kommen CDU/CSU aktuell (6. Juni) auf 26 Prozent der Stimmen, ein Prozentpunkt mehr als am vergangenen Sonntag (29. Mai).

Die Grünen dagegen verlieren einen Prozentpunkt und kommen nur noch auf 21 Prozent. Damit vergrößert sich der Abstand zur Union im Wochenvergleich von drei auf fünf Prozentpunkte.

17 Prozent würden die SPD wählen, eine Verbesserung um einen Prozentpunkt. Die AfD bleibt unverändert bei zwölf Prozent. FDP und Linke verzeichnen im Vergleich zur Vorwoche jeweils einen Verlust von einem Prozentpunkt. Die Liberalen vereinen zwölf Prozent der Stimmen auf sich, die Linken sechs Prozent. Sonstige Parteien würden sechs Prozent wählen, ein Plus von einem Prozentpunkt.

Bei direkter Kanzler-Wahl: Scholz überholt Baerbock

Könnten die Deutschen ihre Kanzlerin oder ihren Kanzler direkt wählen, führt erstmals Olaf Scholz das Rennen an. 19 Prozent (plus ein Prozentpunkt) der Befragten würden dem SPD-Kanzlerkandidaten ihre Stimme geben. Er überholt damit die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock, die einen Prozentpunkt verliert und nur noch auf 18 Prozent kommt.

Unions-Kandidat Armin Laschet bleibt stabil bei 16 Prozent. 36 Prozent würden keinem der drei Kandidaten ihre Stimme geben

Hinweis zu der Umfrage

Das Meinungsforschungsinstitut Insa hat für Bild im Zeitraum 31. Mai bis 4. Juni insgesamt 1380 Menschen telefonisch und online befragt. Die Fragestellung lautete „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“ Die Umfrage weist eine maximale Fehlertoleranz von plus/minus 2,5 Prozentpunkte auf. 

Rubriklistenbild: © Klaus-Dietmar Gabbert

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