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Horst Seehofer darf auf eine Fortsetzung seiner Amtszeit als Ministerpräsident hoffen.

Neue Umfrage

CSU kann mit absoluter Mehrheit rechnen

München - Bei der bayerischen Landtagswahl im September kann die CSU laut einer neuen Umfrage auf die absolute Mehrheit hoffen. Der jetzige Koalitionspartner FDP muss um den Einzug ins Parlament bangen.

Trotz der Verwandtenaffäre im bayerischen Landtag kann die CSU bei der Landtagswahl im September laut einer aktuellen Umfrage auf die absolute Mehrheit hoffen. Nach einer Forsa-Erhebung für das Magazin „Stern“ käme die Partei von Ministerpräsident Horst Seehofer auf 46 Prozent und könnte damit allein regieren.

Seehofer hatte kürzlich gesagt, die Verwandtenaffäre werde an seiner Partei in der Wählergunst nicht spurlos vorübergehen. Sie könne zu „Blessuren in Umfragen“ und „einem Stück Wahlenthaltung“ führen. Als Ziel für die Landtagswahl nannte er nicht die absolute Mehrheit, sondern eine Fortsetzung der Koalition mit der FDP. Rund 80 Landtagsabgeordnete hatten seit dem Jahr 2000 Ehefrauen oder Kinder als Bürohilfen angeheuert, die meisten von ihnen gehören der CSU an.

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Vor fünf Jahren war die CSU auf 43,4 Prozent eingebrochen und regiert seither in einer Koalition mit der FDP. Die Liberalen würden laut der neuen Umfrage jedoch den Sprung in den Landtag mit 4 Prozent verpassen. Die SPD könnte sich mit Spitzenkandidat Christian Ude von 18,6 auf 20 Prozent verbessern.

Das Forsa-Institut hatte zwischen dem 8. und 23. Mai 1102 repräsentativ ausgesuchte Wahlberechtigte in Bayern befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei 3 Prozentpunkten.

dpa

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