RTL/ntv-Trendbarometer

Umfrage: Auch in NRW steht es schlecht für Armin Laschet - Grüne nur noch einen Prozentpunkt entfernt

  • vonDana Popp
    schließen

Markus Söder oder Armin Laschet? Die Diskussionen um den Kanzlerkandidaten der CDU/CSU werden schärfer. Eine Umfrage zeigt, wie die beiden Ministerpräsidenten in ihren Heimatländern ankommen.

Berlin - Die Bundestagswahlen im September kommen näher. Die Grünen sind die Hauptkonkurrenten der CDU/CSU im Kampf um die Kanzlerschaft. Im Bundesland Bayern könnte die CSU laut dem RTL/ntv-Trendbarometer derzeit mit 39 Prozent der Stimmen bei der Bundestagswahl rechnen. So viele Stimmen hatte die Partei bereits bei der letzten Bundestagswahl 2017 erhalten (38,8 Prozent).

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen, das gerade von CDU-Chef Armin Laschet regiert wird, würde die CDU im Vergleich zur vergangenen Wahl momentan weitaus schlechter abschneiden. Und zwar mit 26 Prozent der Stimmen, ein Minus von 6,6 Prozentpunkten gegenüber dem Ergebnis von 2017 (32,6 Prozent). Die Grünen sind in NRW fast gleichauf mit der regierenden CDU, diese sind nur noch einen Prozentpunkt sind entfernt. Um 17,4 Prozentpunkte würden die Stimmen der Grünen (25 Prozent) in Laschets Bundesland damit zulegen. Auch in Bayern würden die Grünen derzeit 22 Prozent erreichen, ein Plus von 12,2 Prozentpunkten gegenüber der Wahl von 2017.

Markus Söder deutlich vor Habeck und Baerbock - Laschet verliert weiter gegenüber den Grünen

Hätten die Bürger:innen die Wahl und könnten direkt ihre Kanzlerin oder ihren Kanzler wählen, hätte Markus Söder, nach Angaben des RTL/ntv-Trendbarometers, im Vergleich zu den anderen Kandidat:innen nach wie vor die besten Chancen. Gegen Co-Grünen-Chef Habeck und SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz käme Söder auf 39 Prozent (plus 1 Prozentpunkt). Robert Habeck käme auf 18 (minus 1), Scholz auf 14 Prozent (plus 1). Wären Annalena Baerbock (Grüne) und Vizekanzler Olaf Scholz die Gegen-Kandidat:innen, würden sich unverändert 39 Prozent für Söder entscheiden. Baerbock käme auf 21 (plus 1), Scholz auf 14 Prozent (unverändert).

Söders Konkurrent in der K-Frage der Union würde weiterhin weitaus schlechter abschneiden als der CSU-Chef. Gegen Robert Habeck und Olaf Scholz würde Armin Laschet gegenüber der Vorwoche noch einen Prozentpunkt verlieren und käme nur noch auf 16 Prozent. Habeck läge unverändert bei 22 und Scholz bei 18 Prozent (plus 1). Würde Laschet gegen Baerbock und Scholz antreten, käme Laschet ebenfalls auf 16 Prozent. Baerbock würde 23 Prozent erreichen (unverändert), Scholz käme auf 18 Prozent (plus 1). Wer der Kanzlerkandidat der Union wird, soll voraussichtlich noch diese Woche entschieden werden. Die Grünen wollen ihren Kanzlerkandidaten- oder -kandidatin am 19. April bekannt geben. (dp)

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa/picture alliance

Auch interessant

Kommentare