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Angela Merkel vor ihrer Erklärung nach dem Anschlag von Berlin. Eine Mehrheit der Bundesbürger spricht die Kanzlerin von den Vorwürfen frei, die Flüchtlingspolitik sei mit ein Grund für das Attentat gewesen.

Umfrage nach Berlin-Attentat

Mehrheit sieht Merkels Flüchtlingspolitik nicht schuld an Anschlag

Berlin - Trotz der Debatte im Internet mit vielen Hasspostings glaubt eine große Mehrheit der Deutschen, dass der Anschlag in Berlin in keinem Zusammenhang mit Merkels Flüchtlingspolitik steht.

Zwischen dem Berliner Terroranschlag und der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht eine Mehrheit der Bundesbürger keinen direkten Zusammenhang. In einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für das Magazin „Stern“ machten nur 28 Prozent der Befragten die Flüchtlingspolitik mitverantwortlich für den Anschlag. 68 Prozent sahen dagegen keinen Zusammenhang.

Debatte um Innere Sicherheit könnte Merkel schaden

Gut drei Viertel der Bundesbürger (76 Prozent) gehen davon aus, dass die Terrorgefahr und die Sicherheitslage in Deutschland im Bundestagswahlkampf eine wichtige Rolle spielen werden. 67 Prozent der Befragten rechnen damit, dass eine Debatte zum Thema Innere Sicherheit Kanzlerin Merkel im Wahlkampf eher schaden würde. 17 Prozent gehen davon aus, dass ihr eine solche Debatte eher nutzt. Besonders die CSU setzt seit dem Anschlag von Berlin auf das Thema Innere Sicherheit und präsentiert fast täglich neue Forderungen. 

Wahltrend: Union legt zu, AfD auch

Nach dem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt legte die CDU/CSU im stern-RTL-Wahltrend zwei Prozentpunkte auf 38 Prozent zu. Damit habe die Union ihre Verluste aus dem Jahresverlauf wettgemacht und wieder ihren Höchstwert des Jahres vom Januar erreicht. Die AfD gewann einen Punkt auf 12 Prozent hinzu. Deren Partei-Chefin Frauke Petry hatte unmittelbar nach dem Anschlag in Berlin der Bundesregierung die Verantwortung zugesprochen und kommentiert: „Merkel muss Weg“. Petrys Lebensgefährte twitterte gar „es sind Merkels Tote“ und sorgte dabei für Empörung

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