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Schon die letzte Umfrage? Laschet kommt nicht voran - Nur eine Partei kann zulegen

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Von: Andreas Schmid

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Olaf Scholz (SPD) und Armin Laschet (CDU) vor dem Deutschen Bundestag
Olaf Scholz (SPD) oder Armin Laschet (CDU): Wer wird der neue Bundeskanzler? (Montage) © Maurizio Gambarini/Britta Pedersen/Kay Nietfeld/dpa

Am Sonntag ist Bundestagswahl. Eine aktuelle Umfrage rechnet der SPD nach wie vor die größten Chancen zu. Kann die Union noch einmal aufholen?

Berlin - Das Wochenende der Entscheidung ist eingeläutet. Die Umfragen kurz vor der Bundestagswahl versprechen ein deutlich engeres Rennen als noch 2017. Eine aktuelle Umfrage sieht die SPD nach wie vor als die Partei mit den meisten Stimmen.

Bundestagswahl-Umfrage: SPD bleibt stärkste Kraft - FDP legt zu

Laut aktuellem Trendbarometer von RTL und ntv bleibt die SPD in den Umfragen stärkste Kraft. Die Sozialdemokraten landen mit 25 Prozent vor der Union mit 22 Prozent. Die Grünen rangieren auf Rang drei mit 17 Prozent. Diese Werte bleiben im Vergleich zur Erhebung von vor einer Woche unverändert. Die FDP gewinnt einen Prozentpunkt hinzu und landet bei 12 Prozent, die AfD verliert leicht und wird auf 10 Prozent taxiert (-1). Die Linke kommt auf 6 Prozent und kann sich damit nach wie vor offenbar nicht aller Sorgen vor dem Verpassen der Fünf-Prozent-Hürde entledigen. 26 Prozent sind Nicht-Wähler oder noch unentschlossen.

Eine regierungsfähige Mehrheit hätten demnach folgende Dreier-Koalitionen: Unter Führung der Union käme ein Jamaika-Bündnis infrage (CDU/CSU, Grüne, FDP). Die SPD könnte eine Deutschland-Koalition (SPD, CDU/CSU, FDP), ein Kenia-Bündnis (SPD, CDU/CSU, Grüne) eine Ampel (SPD, Grüne, FDP) sowie ein rot-grün-rotes Bündnis (SPD, Grüne, Linke) bilden. Eine Mehrheit hätte zudem erneut eine Große Koalition aus SPD und CDU. Keine Mehrheit hätte eine rot-grüne Regierung oder ein Bündnis aus CDU/CSU und FDP.

Bundestagswahl-Umfrage: Scholz gewinnt Kanzler-Ranking - doch Mehrheit will Söder

Könnten die Deutschen den Bundeskanzler oder die Kanzlerin direkt wählen, würde sich die Mehrheit nach wie vor für SPD-Kandidat Olaf Scholz entscheiden. Der momentanen Finanzminister verliert allerdings wie Unions-Anwärter im Armin Laschet im Vergleich zum Trendbarometer von Anfang der Woche jeweils einen Prozentpunkt, während der Wert für Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock unverändert bleibt. Scholz liegt kurz vor der Wahl mit 28 Prozent 15 Prozentpunkte vor Laschet, der laut Umfrage mit 13 Prozent der unbeliebteste Kanzlerkandidat ist. Baerbock kommt auf eine Zustimmung von 16 Prozent. 42 Prozent würden sich für keinen der drei Bewerber entscheiden.

Interessant: Wäre CSU-Chef Markus Söder Kanzlerkandidat der Union, würden sich 39 Prozent für ihn und 22 Prozent für Olaf Scholz und 15 Prozent für Annalena Baerbock entscheiden. Für den bayerischen Ministerpräsidenten ist es die nächste Umfrage, in der er in puncto Kanzlerpräferenz deutlich besser abschneidet als die Konkurrenz.

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