Live-Ticker: Petry sorgt für Eklat auf AfD-Pressekonferenz

Live-Ticker: Petry sorgt für Eklat auf AfD-Pressekonferenz
+
Beliebt wie nie: Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Umfrage zeigt

Kanzlerin Merkel beliebt wie nie zuvor

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die in der vergangenen Woche ihren 60. Geburtstag feierte, ist bei den Wählern beliebt wie nie. Das zeigt eine Umfrage.

Die SPD kann einer Umfrage zufolge nicht davon profitieren, dass sie in der großen Koalition wichtige Wahlziele wie den Mindestlohn und die Rente mit 63 durchgesetzt hat: Die Union hat in dem am Mittwoch veröffentlichten "Stern-RTL-Wahltrend" zwei Prozentpunkte zugelegt und kommt jetzt auf 43 Prozent. Die SPD büßte hingegen einen Punkt ein und landete bei 22 Prozent.

Die Linkspartei legte der Umfrage des Forsa-Instituts zufolge um einen Prozentpunkt auf zehn Prozent zu. Einen Prozentpunkt verloren Grüne (zehn Prozent) und AfD (fünf Prozent). Die FDP verharrte bei drei Prozent und würde weiterhin den Einzug in den Bundestag verpassen.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die in der vergangenen Woche ihren 60. Geburtstag feierte, ist bei den Wählern beliebt wie nie: Der Umfrage zufolge würden sich 62 Prozent für Merkel entscheiden, wenn der Regierungschef direkt gewählt werden könnte. Die positive Berichterstattung über ihren Besuch bei der Fußball-WM und zu ihrem 60. Geburtstag habe Merkels Ansehen noch einmal gesteigert, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem Magazin "Stern". "Noch nie war Angela Merkel so beliebt."

Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) hingegen kam in der Umfrage auf nur elf Prozent Zustimmung. Selbst unter den SPD-Anhängern sprachen sich demnach 39 Prozent für Merkel aus; nur 31 Prozent der SPD-Anhänger würden Gabriel als Kanzler vorziehen. Für die Erhebung befragte Forsa in der vergangenen Woche 2505 repräsentativ ausgesuchte Bürger.

Die Bundesregierung: Merkel und ihre Minister

Die Bundesregierung: Merkel und ihre Minister

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Konflikt in AfD eskaliert: Petry geht nicht in Fraktion
Paukenschlag unmittelbar nach der Bundestagswahl: Die erfolgreiche AfD macht ihre internen Spannungen für alle offensichtlich. Steht eine Spaltung der Partei bevor?
Konflikt in AfD eskaliert: Petry geht nicht in Fraktion
Live-Ticker: Petry sorgt für Eklat auf AfD-Pressekonferenz
Zäsur in der deutschen Politik: Mit der AfD zieht wieder eine Partei rechts der Union in den Bundestag ein. Die SPD stürzt völlig ab. Und Merkel bleibt Kanzlerin - doch …
Live-Ticker: Petry sorgt für Eklat auf AfD-Pressekonferenz
Politikwissenschaftler im Interview: Das ist der richtige Umgang mit der AfD
Prof. Jürgen Falter ist Politikwissenschaftler und erklärt im Interview die Folgen des Ausgangs der Bundestagswahl und wie der richtige Umgang mit der AfD ist.
Politikwissenschaftler im Interview: Das ist der richtige Umgang mit der AfD
Schwierige Koalitionsbildung - Viele fordern Rolle rückwärts von der SPD
Die SPD wird nach ihrem Fiasko bei der Bundestagswahl gedrängt, ihre Absage an jegliche Koalitionsbeteiligung zu überdenken - sträubt sich aber.
Schwierige Koalitionsbildung - Viele fordern Rolle rückwärts von der SPD

Kommentare