Kommt doch alles ganz anders?

Wahl-Umfrage sorgt für großen Dämpfer bei Baerbock - Laschet plötzlich oben auf

  • Patrick Mayer
    vonPatrick Mayer
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Die Umfragen zur Bundestagswahl 2021 gehen teils stark auseinander. Laut Insa festigt Armin Laschet (CDU) seine Position - vor Annalena Baerbock von den Grünen.

München/Berlin - Diese Unterschiede samt Spannung haben fast schon Krimi-Niveau: Die Umfragen zur Bundestagswahl 2021 weichen teils deutlich voneinander ab. Annalena Baerbock und die Grünen? Oder doch Armin Laschet und die CDU/CSU? Wer wird die oder den künftigen Kanzler*in und damit die oder den Nachfolger von Regierungschefin Angela Merkel (CDU) stellen?

Umfrage zur Bundestagswahl 2021: Insa sieht Armin Laschet (CDU/CSU) vor Annalena Baerbock (Die Grünen)

Am 26. September 2021 wird im wahrsten Sinne des Wortes abgerechnet. Dann, wenn Deutschland zu den Urnen schreitet, und alle Blicke auf den Deutschen Bundestag in Berlin gerichtet sind. Bei der Bundestagswahl könnte es zum Regierungswechsel kommen. Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach kommt zum Ergebnis: Baerbock hat bessere Chancen als Laschet.

Eine neuere Umfrage sieht dagegen den Spitzenkandidaten der Union vorne: Laut „Insa“-Meinungstrend können CDU/CSU ihre 25,5 Prozent aus der Vorwochen-Umfrage halten, die Grünen verlieren dagegen einen Prozentpunkt und stünden nun bei 23 Prozent. Nach diesem Szenario würde die Union als stärkste Partei die Regierungsbildung unter einem möglichen Kanzler Laschet* übernehmen.

Umfrage zur Bundestagswahl 2021: SPD weit abgeschlagen hinter Grünen und CDU/CSU

Richtig schlecht sieht es dagegen für die SPD aus, die einstige Volkspartei, für die mittlerweile offenbar selbst die 20 Prozent eine hohe Hürde sind. Zu hoch? Die Sozialdemokraten verbessern sich laut „Insa“ um einen Prozentpunkt, kommen mit nunmehr 16 Prozent in der Wählergunst aber nicht wirklich vom Fleck. Dabei hatte SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz erst kürzlich im Deutschlandfunk zum Wettbewerb mit Baerbock und Laschet gesagt: „Am Ende kommt es aber darauf an, wer kann Kanzler. Da bin ich überzeugt, dass ich das kann, meine Partei auch. Was die Deutschen brauchen ist einen anderen Kanzler, einen Sozialdemokraten.“

Doch danach sieht es aktuell nicht aus. Übrigens: Stand Mitte Mai ziehen auch die FDP (12,5 Prozent), die AfD (11 Prozent) und die Linke (6,5 Prozent) ins Parlament ein. Es bleibt in jedem Fall spannend - und die Unterschiede in einzelnen Umfragen beträchtlich. (pm) *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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