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Nächster Umfrage-Rückschlag für Baerbock und Laschet - Warum Scholz punktet, scheint immer klarer

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Bundestagswahl 2021: Olaf Scholz von der SPD ist in den Umfragen auf Siegeskurs.
Bundestagswahl 2021: Olaf Scholz von der SPD ist in den Umfragen auf Siegeskurs. © Fleig/Imago

Die Deutschen präferieren weiterhin Olaf Scholz als neuen Bundeskanzler. Das geht aus dem neuen ARD-DeutschlandTrend hervor. Die Konkurrenz ist weit abgeschlagen.

Berlin - Der SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz wird weiterhin von vielen Wählern für das Kanzleramt präferiert: Wie vor zwei Wochen (DeutschlandTrend für das ARDMorgenmagazin) würden in einer Direktwahl vier von zehn (43 Prozent; +2) für ihn stimmen, unverändert 16 Prozent (+/-0) für Armin Laschet, 12 Prozent (+/-0) für Annalena Baerbock. Drei von zehn Deutschen (29 Prozent; -2) können oder wollen sich nach wie vor für keinen der drei Politiker entscheiden. Das hat eine repräsentative Umfrage von infratest dimap für den ARD-DeutschlandTrend von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben.

Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, käme sie auf 25 Prozent, die Union auf 20 Prozent und die Grünen auf 16 Prozent. Die FDP läge bei 13, die AfD bei 12 Prozent. Die Linke käme auf 6 Prozent.

Von den drei Personen, die sich um das Kanzleramt bewerben, genießt Scholz mit Abstand die größte Unterstützung in der jeweils eigenen Anhängerschaft. 87 Prozent der SPD-Anhänger favorisieren den eigenen Kandidaten im Kanzleramt. Unter den Grünen-Anhängern würden sechs von zehn (61 Prozent) für Annalena Baerbock votieren und in den Reihen der Unionsparteien würde knapp die Hälfte (47 Prozent) für Armin Laschet stimmen.

Umfrage: Scholz wird von den Deutschen am sympathischsten und glaubwürdigsten eingeschätzt

Im direkten Vergleich wird Scholz von den Deutschen aktuell am sympathischsten (42 Prozent; +24 im Vergleich zu Mai 2021) und am glaubwürdigsten (43 Prozent; +21) eingeschätzt. Unmittelbar nach Bekanntgabe ihrer Kanzlerkandidatur im Mai hatte Annalena Baerbock in beiden Punkten noch die meisten Befragten überzeugt. Noch stärker als im Frühjahr wird Scholz aktuell zudem Führungsstärke zugewiesen (53 Prozent; +22). Darüber hinaus gilt der Bundesfinanzminister mit 55 Prozent als der kompetenteste der drei Bewerber um das Kanzleramt.

Video: Olaf Scholz, Armin Laschet, Annalena Baerbock - Dreikampf ums Kanzleramt

Die Popularität des SPD-Kanzlerkandidaten kommt seiner Partei unmittelbar zugute. Ein Viertel der SPD-Anhänger (26 Prozent) gibt an, dass für ihre aktuelle Parteipräferenz überwiegend der Kandidat ausschlaggebend ist. Weitere 48 Prozent begründen ihre SPD-Präferenz mit einer Kombination aus der Person des Spitzenkandidaten und überzeugenden Positionen der Partei. Die Kandidaten der anderen Parteien entwickeln diese Zugkraft bislang nicht. Deren Anhängerschaften sehen den Ausschlag für ihr Votum vornehmlich in den Inhalten ihrer Partei. (dpa/fmü)

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