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Erfolgreiche GroKo-Sondierungen, miese Umfragen: Seehofer, Merkel und Schulz (v.l.).

Auch Merkel stagniert nur

Umfrageschock: Schulz rauscht in den Keller

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Parteiinterner Streit, Sondierungsabschluss, Nachbesserungsforderungen: Die SPD tut sich weiter schwer mit sich selbst. Das schmeckt den Bürgern offenbar nicht, wie Umfragen beweisen.

Noch am Freitagmorgen strahlte SPD-Chef Martin Schulz trotz enormem 24-Stunden-Verhandlungsmarathon, sprach von „hervorragenden Ergebnissen“ bei den Sondierungen für seine SPD.

Seitdem weht ihm der Wind eisig um die Ohren. Nachbesserungsforderungen wurden laut, Juso-Chef Kevin Kühnert ärgert weiter mit seiner #NoGroKo-Kampagne und das GroKo-Nein der Basis in Sachsen-Anhalt tut ihr übriges. Als wäre all das nicht genug, dürfte die SPD durch die am Montag bekannt gewordenen Umfragewerte für die Partei erschüttert worden sein. 

Der neueste Insa-Meinungstrend (im Auftrag von Bild) lässt die SPD in den Keller rauschen: 18,5 Prozent! Laut Bild ein neuer Negativrekord.

Union kann von SPD-Unruhen nicht profitieren

Vom parteiinternen Zoff bei den Sozialdemokraten kann die Union aber nicht profitieren. Sie kommt wie in der Vorwoche auf 31,5 Prozent. Die AfD (14 Prozent) legt dagegen um einen halben Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche zu. Ebenso die Linkspartei (11,5 Prozent). Die Grünen halten ihr Ergebnis (zehn Prozent), die FDP verliert einen halben Prozentpunkt und kommt auf 9,5 Prozent.

Insa-Chef Hermann Binkert zu Bild: „Die SPD ist so schwach wie nie. Die GroKo-Parteien erreichen nur noch jeden zweiten Wähler. Die GroKo ist nicht mehr groß, sie heißt nur noch so.“

Lesen Sie auch:  SPD wittert „Intrige“: Diesen Satz soll die CSU heimlich ins Sondierungspapier geschrieben haben

Jamaika lieber als GroKo

50 Prozent sind zusammengerechnet nötig für eine GroKo. Ein Wert, der bei der Bundestagswahl gerade mal so überschritten wurde - bei der aktuellen Umfrage jedoch nicht. Da liegt mittlerweile Jamaika aussichtsreicher im Rennen: Ein Bündnis aus CDU/CSU, FDP und Grünen erreicht zusammen nämlich aktuell 51 Prozent. Insa befragte für die Umfrage zwischen dem 12. bis zum 15. Januar 2018 insgesamt 2000 Bürgerinnen und Bürger.

Auch die aktuelle Forsa-Umfrage dürfte sich für Schulz wie ein Schlag in die Magengrube anfühlen: Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) sprachen sich dagegen aus, dass Schulz Minister in einer Merkel-Regierung wird. Selbst unter den SPD-Anhängern plädieren nur 30 Prozent dafür, dass Schulz ein Regierungsamt übernimmt.

Hier geht es zum aktuellen News-Ticker zu den GroKo-Verhandlungen.

mke

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