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Michael Groschek kündigte seinen Rückzug von Amt des Chefs der NRW-SPD an.

Partei muss jünger und weiblicher werden

Umstrukturierung in NRW: SPD-Chef Groschek kündigt Rücktritt an 

Michael Groscheck der Chef der SPD in Nordrhein-Westfalen hat seinen Rückzug angekündigt. Damit steht der NRW-SPD eine große Umstrukturierung bevor.

Düsseldorf - Nordrhein-Westfalens SPD-Chef Michael Groschek hat den Rückzug von seinem Amt angekündigt. Groschek sagte am Freitagabend in Düsseldorf nach einer Sitzung des Landesvorstands der nordrhein-westfälischen Sozialdemokraten, er werde beim kommenden Parteitag nicht erneut für den Vorsitz kandidieren. Die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulze legte ihr Amt als Generalsekretärin der NRW-SPD und ihr Landtagsmandat nieder.

Der nächste Parteitag soll bereits im Juni stattfinden. "Ich habe gleich zu Beginn meiner Amtszeit gesagt, dass ich ein Kandidat des Übergangs bin", sagte Groschek. "Für den nun anstehenden Langstreckenlauf der inhaltlichen und organisatorischen Erneuerung der NRW-SPD wird bald eine jüngere Generation Verantwortung übernehmen", fügte der 61-Jährige hinzu.

Umstrukturierung der NRW-SPD: Jünger und weiblicher

 Schulze sagte, sie sehe sich aufgrund ihres neuen Aufgabe in Berlin "schweren Herzens gezwungen", von ihrem Amt als Generalsekretärin der NRW-SPD zurückzutreten. Der Landesvorstand der nordrhein-westfälischen SPD beauftragte am Freitag die engere Parteiführung, einen Personalvorschlag für die Parteispitze zu entwickeln. Bei der personellen Erneuerung gelte es, "dem Prinzip jünger und weiblicher werden" zu folgen, hieß es in einer Mitteilung.

 Der nächste Landesparteitag werde für den 23. Juni in Bochum einberufen. Bislang war der Parteitag für den 22. September geplant gewesen. Groschek hatte den Parteivorsitz nach der verlorenen Landtagswahl vom vergangenen Mai übernommen. Seine Vorgängerin Hannelore Kraft war noch am Wahlabend zurückgetreten.

AFP

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