+
Umweltminister wollen Kaffeebecher-Flut stoppen

Umweltminister wollen Kaffeebecher-Flut stoppen

Berlin - Die Umweltminister wollen die Flut von Coffee-to-go-Bechern eindämmen. Sie betonten am Freitag zum Abschluss der Umweltministerkonferenz von Bund und Ländern in Berlin die „Notwendigkeit, den Einsatz von Einwegbechern zu reduzieren“.

In dem Beschluss, für den sich Bayern und Hessen eingesetzt hatten, heißt es, der Bund solle die ökologische Bedeutung des zunehmenden Verbrauchs von Einwegkaffeebechern untersuchen. Außerdem solle geprüft werden, ob sich durch Verbraucheraufklärung und freiwillige Maßnahmen der Wirtschaft eine Reduzierung erreichen ließe.

Für den Fall, dass die Zahl der verwendeten Becher dadurch nicht sinken sollte, drohen die Minister aber auch jetzt schon mit Zwang. In ihrem Beschluss bitten sie den Bund, „die Möglichkeiten anderweitiger, rechtlicher Maßnahmen zu prüfen“. Die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) sagte, bei den Plastiktüten habe sich gezeigt, dass Selbstverpflichtungen bei der Umsetzung von von Umweltzielen funktionieren könnten. Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe werden in Deutschland jedes Jahr fast drei Milliarden Coffee-to-go-Becher benutzt.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Das denkt der Twitterer Trump über das twittern
New York - Der künftige US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Worten kein Fan der Kommunikation über den Kurznachrichtendienst Twitter.
Das denkt der Twitterer Trump über das twittern
Höcke löst mit Kritik an Holocaust-Gedenken Empörung aus
Björn Höcke ist für gezielte Provokationen bekannt. Schon oft hat sich der Thüringer AfD-Chef mit rechten Sprüchen hervorgetan. Mit einer Rede in Dresden testet er …
Höcke löst mit Kritik an Holocaust-Gedenken Empörung aus
AfD-Politiker Höcke kritisiert Holocaust-Gedenken
Dresden - Der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke hat mit massiver Kritik am Holocaust-Gedenken der Deutschen Empörung ausgelöst.
AfD-Politiker Höcke kritisiert Holocaust-Gedenken
Russland verlängert Aufenthaltserlaubnis für Snowden
Der Whistleblower Edward Snowden ist seit mehr als drei Jahren auf der Flucht vor den US-Behörden. Nun wurde seine Aufenthaltserlaubnis in Russland um weitere drei …
Russland verlängert Aufenthaltserlaubnis für Snowden

Kommentare