+
Machthaber Kim Jong Un lässt angeblich bis zu 50 000 Nordkoreaner als Zwangsarbeiter im AUsland schuften. Foto: Rodong Sinmun/Archiv

UN-Experte: Nordkoreaner müssen als Zwangsarbeiter ins Ausland

New York (dpa) - Das kommunistische Nordkorea hat nach UN-Angaben Zehntausende seiner Bürger zu Zwangsarbeit unter sklavenähnlichen Bedingungen ins Ausland geschickt.

Damit nehme der weitgehend von der Außenwelt abgeschottete Staat jährlich bis zu 2,3 Milliarden Dollar (etwa 2 Milliarden Euro) pro Jahr an Devisen ein, sagte der UN-Sonderberichterstatter zur Lage der Menschenrechte in Nordkorea, Marzuki Darusman, in New York.

Derzeit arbeiteten geschätzte 50 000 Nordkoreaner im Ausland, vor allem in China und Russland. Diese Länder bezahlten Nordkorea für die Bereitstellung der Arbeitskräfte. Die Nordkoreaner würden häufig für gefährliche und schwere Arbeit etwa in Bergwerken und auf Baustellen eingesetzt. Sie würden schlecht behandelt und die Löhne seien sehr gering. Darusman rief Nordkorea auf, die Praxis der Zwangsentsendung ihrer Bürger sofort zu stoppen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nach Charlottesville-Aussetzer: Schwarzenegger knöpft sich Trump vor
Donald Trump und Arnold Schwarzenegger gelten als Intim-Feinde. Nun gibt Schwarzenegger seinem Partei-Kollegen einen vielgeklickten Tipp für eine passende Antwort auf …
Nach Charlottesville-Aussetzer: Schwarzenegger knöpft sich Trump vor
Bericht: Mindestens ein Toter bei Messerattacke in Turku
Schüsse in der Innenstadt von Turku - dann wird ein mutmaßlicher Messerangreifer festgenommen. Gab es noch weitere Angreifer?
Bericht: Mindestens ein Toter bei Messerattacke in Turku
Rumänien will rund 2000 Flüchtlinge aufnehmen
Die verpflichtende Aufnahme von Flüchtlingen nach der EU-Quote lehnt Rumänien ab. Freiwillig will das Land aber nun zumindest1942 Menschen aufnehmen.
Rumänien will rund 2000 Flüchtlinge aufnehmen
Barcelona-Anschlag: Hauptverdächtiger möglicherweise tot
In Barcelona ist ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast - über 100 Menschen wurden verletzt, mindestens 14 starben. Die Polizei verhinderte in einem Badeort 100 …
Barcelona-Anschlag: Hauptverdächtiger möglicherweise tot

Kommentare