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Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte.  

Philippinischer Präsident unter Druck

UN fordern Morduntersuchung gegen Duterte

Genf - Die Vereinten Nationen haben als Reaktion auf die Aussagen des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte, mutmaßliche Drogenhändler getötet zu haben, die Einleitung einer Morduntersuchung gefordert. 

Die philippinischen Justizbehörden müssten ihrer Pflicht zur Wahrung der Rechtsstaatlichkeit nachkommen und unabhängig ermitteln, sagte UN-Menschenrechtskommissar Said Raad al-Hussein am Dienstag in Genf. Duterte hatte vergangene Woche gesagt, dass er während seiner Zeit als Bürgermeister in der Stadt Davao persönlich auf den Straßen patrouilliert und dabei Menschen getötet habe.

Der UN-Menschenrechtskommissar bezeichnete die Taten als Mord. Im Krieg gegen die Drogenkriminalität auf den Philippinen sind den UN zufolge in diesem Jahr 6100 Menschen getötet worden.

dpa

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