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Raketen, die im Gaza-Streifen gezündet werden, zielen auf Tel Aviv und andere Gebiete ins Israel.

Bisher 172 Tote 

Ban Ki Moon fordert Ende der Kämpfe in Nahost

New York - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Konfliktparteien in Nahost zu einem sofortigen Ende der Kampfhandlungen aufgerufen.

Es liege im Interesse von Israelis und Palästinensern, umgehend Maßnahmen zu einem Ende der Kämpfe einzuleiten statt weitere Schritte zu einer gefährlichen Eskalation zu unternehmen, heißt es in einer am Sonntagabend von den Vereinten Nationen in New York verbreiteten Mitteilung.

Ban verurteilte den fortgesetzten Raketenbeschuss Israels durch militante Palästinenser aus dem Gazastreifen heraus und forderte ein sofortiges Ende dieser „unanständigen Angriffe“. Gleichzeitig äußerte sich der UN-Generalsekretär besorgt über die Auswirkungen der israelischen Militäraktionen.

Seit Beginn der israelischen Luftangriffe vor sechs Tagen sind nach Angaben der örtlichen Rettungsdienste im Gazastreifen 172 Menschen getötet und 1260 verletzt worden. Dies sind bereits mehr Todesopfer als bei der letzten Runde der Gewalt im November 2012.

Nach Warnungen der israelischen Armee, unter anderem mit Flugblättern und SMS, waren am Sonntag nach Medienberichten Tausende von Palästinensern aus dem Norden des Gazastreifens geflohen. Israels Luftwaffe griff anschließend Ziele im Umkreis von Beit Lahia an.

Nach Militärangaben werden aus dem Norden des Palästinensergebiets die meisten Raketen auf israelische Ortschaften abgefeuert. Der Raketenbeschuss dauerte auch in der Nacht zum Montag an. Nach Mitternacht seien mindestens 20 Geschosse auf Israel abgefeuert worden, teilte eine Militärsprecherin in Tel Aviv mit.

dpa

Raketen auf Tel Aviv - Tote im Gazastreifen

Raketen auf Tel Aviv - Tote im Gazastreifen

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