46 Lastwagen starteten am Montag

UN-Hilfskonvoi in Ost-Ghuta: Syrische Regierung verbietet lebensrettende Güter

Im syrischen Ost-Ghuta ist erstmals seit der Gewalteskalation ein Hilfskonvoi gekommen. Die syrische Regierung hat einige Hilfsmittel nicht zugelassen.

Damaskus - Erstmals seit der Eskalation der Gewalt im belagerten Ost-Ghuta hat eine große Hilfslieferung die syrische Region erreicht. Ein Konvoi aus Dutzenden Lastwagen sei

am Montag in das heftig umkämpfte Gebiet

nahe der Stadt Duma eingefahren, sagte die Sprecherin des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (ICRC), Ingy Sedki, der Deutschen Presse-Agentur. Die Lieferung besteht nach Angaben des UN-Nothilfebüros Ocha aus medizinischen Hilfsgütern und Nahrung für 27 500 Menschen.

Syrische Regierung verbietet medizinisches Material für Verletzungen und Operationen

Viele „lebensrettende“ medizinische Güter hätten allerdings auf Druck der syrischen Regierung aus der Lieferung genommen werden müssen, berichtete Ocha. Diese durften auch nicht durch andere Gegenstände ersetzt werden. Dadurch seien drei der 46 Lastwagen, die am Morgen gestartet waren, fast leer gewesen. Der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge war unter dem blockierten Hilfsgütern das gesamte Material für die Behandlung von Verletzungen und für Operationen sowie Insulin und andere Dialyse-Artikel.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Samer Bouidani

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