Auf dem Weg nach Lesbos: Die Flucht aus Syrien und anderen Krisenländern hält unvermindert an. Foto: Stratis Balaskas
1 von 11
Auf dem Weg nach Lesbos: Die Flucht aus Syrien und anderen Krisenländern hält unvermindert an. Foto: Stratis Balaskas
Viele Flüchtlinge überleben die Überfahrt nach Lesbos nicht. Foto: Socrates Baltagiannis
2 von 11
Viele Flüchtlinge überleben die Überfahrt nach Lesbos nicht. Foto: Socrates Baltagiannis
16 000 Asylsuchende halten sich derzeit auf Lesbos auf. Feste Unterkünfte sind allerdings nur für 2800 Menschen vorhanden. Foto: Socrates Baltagiannis
3 von 11
16 000 Asylsuchende halten sich derzeit auf Lesbos auf. Feste Unterkünfte sind allerdings nur für 2800 Menschen vorhanden. Foto: Socrates Baltagiannis
An Land: Das kleine Flüchtlingsmädchen hat gerade die rettende Insel Lesbos erreicht. Foto: Socrates Baltagiannis, dpa
4 von 11
An Land: Das kleine Flüchtlingsmädchen hat gerade die rettende Insel Lesbos erreicht. Foto: Socrates Baltagiannis, dpa
Hunderte Schwimmwesten säumen den Strand von Lesbos - die kleine Insel ist vom Andrang der Flüchtlinge überfordert. Foto: Stratis Balaskas
5 von 11
Hunderte Schwimmwesten säumen den Strand von Lesbos - die kleine Insel ist vom Andrang der Flüchtlinge überfordert. Foto: Stratis Balaskas
Gerettet: Ein Flüchtling hat es mit einem Kleinkind von Bord eines überladenen Schlauchboots auf die griechische Insel Lesbos geschafft. Foto: Filip Singer
6 von 11
Gerettet: Ein Flüchtling hat es mit einem Kleinkind von Bord eines überladenen Schlauchboots auf die griechische Insel Lesbos geschafft. Foto: Filip Singer
Urlaub auf Lesbos: Eine Urlauberin winkt Flüchtlingen zu. Foto: Orestis Panagiotou/Archiv
7 von 11
Urlaub auf Lesbos: Eine Urlauberin winkt Flüchtlingen zu. Foto: Orestis Panagiotou/Archiv
Immer mehr Menschen aus den Kriegsgebieten des Nahen Ostens wollen über die griechische Insel Lesbos in die EU kommen. Pro Kopf müssen sie 1200 Euro an Schlepper zahlen. Foto: Filip Singer
8 von 11
Immer mehr Menschen aus den Kriegsgebieten des Nahen Ostens wollen über die griechische Insel Lesbos in die EU kommen. Pro Kopf müssen sie 1200 Euro an Schlepper zahlen. Foto: Filip Singer

UN: Lage der Flüchtlinge auf Lesbos spitzt sich zu

Genf (dpa) - Durch den weiterhin starken Andrang von Flüchtlingen auf der griechischen Insel Lesbos verschärft sich dort nach UN-Angaben die humanitäre Lage zusehends.

Derzeit hielten sich rund 12 000 Asylsuchende auf Lesbos auf, während es nur für etwa 2800 Menschen feste Unterkünfte gebe, teilte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) in Genf mit.

Deshalb würden viele Menschen - unter ihnen Frauen mit neugeborenen Babys - im Freien übernachten und versuchen, sich an offenen Feuern zu wärmen, schilderte die UNHCR-Europabeauftragte Diane Goodman. Spannungen zwischen Flüchtlingen und der ortsansässigen Bevölkerung sowie der Polizei hätten zugenommen. "Lesbos wird immer mehr zu einem Epizentrum der Krise", sagte Goodman. Je näher der Winter rücke, desto größer werde die Sorge, dass die Probleme überhandnehmen.

Derzeit erreichten täglich etwa 3300 Bootsflüchtlinge Lesbos. Von dort werden sie mit Fähren zum Festland gebracht. Die meisten versuchen dann, nach Westeuropa zu gelangen. Von den rund 660 000 Flüchtlingen, die seit Anfang des Jahres nach Griechenland gelangten, kam nach Angaben des UNHCR mehr als die Hälfte auf der unweit der Türkei liegenden Insel Lesbos an.

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Eskalation: Palästinenser brechen Kontakte zu Israel ab
Nach einem Anschlag am Tempelberg in Jerusalem stellt Israel Metalldetektoren am Eingang zu der heiligen Stätte auf. Das versetzt die Palästinenser in Wut. Nach den …
Eskalation: Palästinenser brechen Kontakte zu Israel ab
Machtkampf in Venezuela: Zahl der Todesopfer steigt auf 100
Tote, Drohungen und eine Wahl, die endgültig zur Gewaltexplosion führen kann. Venezuela, reich mit Öl gesegnet, versinkt im Chaos.
Machtkampf in Venezuela: Zahl der Todesopfer steigt auf 100
Blutige Unruhen in Jerusalem: Bilder der Wut und Gewalt
Israel hat den Zugang zum Tempelberg eingeschränkt - daraufhin kam es zu blutigen Ausschreitungen zwischne Palästinensern und israelischer Polizei mit mehreren …
Blutige Unruhen in Jerusalem: Bilder der Wut und Gewalt
Undercover-Polizist: „Ich spüre, dass sich die Menschen hier unsicher fühlen“
In Brüssel ist die Angst vor Anschlagen 16 Monate nach den Explosionen präsent - es herrscht eine Sicherheits-Mentalität. Die Überwachung der Menschen steigt an. Unser …
Undercover-Polizist: „Ich spüre, dass sich die Menschen hier unsicher fühlen“

Kommentare