+
Finanzminister am Donnerstag im UN-Sicherheitsrat.

UN-Sicherheitsrat

Vereinte Nationen wollen IS den Geldhahn zudrehen

New York - Mit einer einstimmig verabschiedeten Resolution hat der UN-Sicherheitsrat die Finanzierung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ins Visier genommen.

Erstmals tagte der Sicherheitsrat am Donnerstag auf Finanzminister-Ebene, um den gemeinsam von den USA und Russland ausgearbeiteten Resolutionsentwurf zu verabschieden. Darin werden Staaten weltweit aufgefordert, gegen die wichtigsten Finazierungsquellen des IS wie Ölschmuggel und den illegalen Handel mit antiken Kulturgütern vorzugehen.

Geldgeber der Dschihadistenmiliz sollen "aktiver bestraft" werden. Die Mitgliedstaaten werden aufgefordert, Terrorfinanzierung in ihrer nationalen Gesetzgebung als als schweres Verbrechen einzustufen, selbst wenn sie nicht mit einem konkreten Terrorakt in Zusammenhang steht. Zudem sollen die Staaten den Informationsaustausch auf dem Gebiet verstärken.

US-Finanzminister Jacob Lew sprach von einem "wichtigen Schritt". Wichtig sei es nun, den Beschluss "resolut umzusetzen". Dazu sei auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Privatsektor notwendig.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kommentar: Auswandern zu Trump?
Die Inflation kehrt zurück, gleichzeitig hat EZB-Chef Draghi in der Pressekonferenz am Donnerstag betont, noch lange an seinen Nullzinsen festhalten zu wollen. Für …
Kommentar: Auswandern zu Trump?
Reaktionen auf Trumps erste Rede als US-Präsident
Washington - Donald Trump hat in seiner ersten Rede als US-Präsident die Parole „Amerika zuerst“ ausgegeben - und damit auch für Besorgnis gesorgt. In Deutschland kommt …
Reaktionen auf Trumps erste Rede als US-Präsident
Terroranschlag in Wien verhindert - Verdächtiger festgenommen
Wien - Österreichs Hauptstadt soll in das Visier eines Attentäters geraten sein: Die Polizei nahm am Freitag einen Mann fest. Er habe einen Anschlag geplant. Die …
Terroranschlag in Wien verhindert - Verdächtiger festgenommen
Kommentar: Checks and Balances
Es stimmt natürlich: Der neue Mann im Weißen Haus steht für einen Zeitenwechsel. Was das für seine Politik konkret heißt, bleibt offen – zu oft hat sich der …
Kommentar: Checks and Balances

Kommentare