Terrorverdacht: Bundeswehrsoldat festgenommen

Terrorverdacht: Bundeswehrsoldat festgenommen
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Der UN-Sicherheitsrat rief Nordkorea dazu auf, seine Raketentests einzustellen.

Kim Jong Un kündigt Atomwaffentest an

UN-Sicherheitsrat verurteilt erneute Raketentests Nordkoreas

New York - Am Freitag schoss Nordkorea neuerlich zwei Raketen ins Meer. Die Kritik vom UN-Sicherheitsrat an den Raketentests kam postwendend.

Der UN-Sicherheitsrat hat die jüngsten Raketentests Nordkoreas scharf verurteilt. Pjöngjang habe damit gegen UN-Resolutionen verstoßen, hieß es am Freitag in einer einstimmig verabschiedeten Erklärung der 15 Ratsmitglieder. Der international isolierte Staat bedrohe durch sein Vorgehen "den Frieden und die internationale Sicherheit". Das höchste UN-Gremium rief Pjöngjang dazu auf, seine Raketentests einzustellen.

Nordkorea hatte am Freitag erneut zwei Raketen ins Meer geschossen. Nach US-Angaben handelte es sich vermutlich um Mittelstreckenraketen vom Typ Rodong. Am 10. März hatte die nordkoreanische Armee zwei Kurzstreckenraketen abgefeuert.

Scharfe Sanktionen seit März in Kraft

Bereits Anfang März hatte der UN-Sicherheitsrat die bislang schärfsten Sanktionen gegen das kommunistische Land verhängt. Das Gremium reagierte damit auf eine Serie von Verstößen gegen UN-Resolutionen. Am 6. Januar hatte Nordkorea seinen vierten Atomwaffentest seit dem Jahr 2006 abgehalten, einen Monat später folgte der Abschuss einer Langstreckenrakete, zudem wurden mehrere Kurzstreckenraketen abgefeuert.

Vor wenigen Tagen kündigte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un dann an, dass es "in Kürze" einen neuen Atomwaffentest geben werde. Nach Einschätzung des USA-Korea-Instituts der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore ist das Land dazu tatsächlich in der Lage. Eine Analyse von Satellitenaufnahmen des nordkoreanischen Atomtestgeländes Punggye Ri deute darauf hin, dass das Militär "jederzeit neue Tests vornehmen könnte".

Kriegsdrohungen gehören zur Rhetorik des isolierten Staates, wann immer die Spannungen wachsen. Doch sind sich die meisten Experten einig, dass der Norden kein Interesse an einem militärischen Konflikt hat.

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