+
Kinder klettern durch die Ruine eines bei einem saudischen Luftangriff zerstörten Hauses im jemenitischen Ibb. Foto: Stringer/EPA

Unicef: Fast 400 Kinder seit März im Jemen getötet

Sanaa (dpa) - Im Jemen-Konflikt sind nach UN-Angaben seit März mindestens 398 Kinder ums Leben gekommen. Weitere 605 wurden seit der Eskalation der Gewalt verletzt, wie das UN-Kinderhilfswerk Unicef in der Nacht mitteilte.

In dem ärmsten arabischen Land kämpfen schiitische Huthis mit ihren Verbündeten gegen Anhänger des sunnitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi, der nach Saudi-Arabien geflohen ist. Seit dem 26. März bombardiert ein von Saudi-Arabien geführtes Bündnis Stellungen der Aufständischen in dem Land. Die regierungstreuen Kämpfer hatten zuletzt im Süden des Landes weitere Gebietsgewinne erzielt.

Unicef-Bericht

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Steinmeier verurteilt Aggression im Wahlkampf
In wenigen Tagen wird gewählt. Der Bundespräsident verurteilt Übergriffe und Randale rechter Gruppen. Der Zustand der Gesellschaft macht ihm Sorgen. Die AfD erwähnt er …
Steinmeier verurteilt Aggression im Wahlkampf
Trump-Rede vor der UN: Für seine Verhältnisse sachlich
Donald Trump tritt vor die Vereinten Nationen: Das allein hat Sprengkraft. Seine Rede fällt für Trump-Verhältnisse sachlich aus, auch wenn es ihr nicht an Härte mangelt.
Trump-Rede vor der UN: Für seine Verhältnisse sachlich
Berliner Landgericht nennt Mietpreisbremse verfassungswidrig
Die Mietpreisbremse soll, was der Name sagt: den Anstieg von Mieten begrenzen. Das Berliner Landgericht hält das Instrument für verfassungswidrig. Ändern wird sich aber …
Berliner Landgericht nennt Mietpreisbremse verfassungswidrig
Wer im Rennen um Ministerposten schon jetzt die Nase vorn hat
Spitzenpolitiker stellen sich auf drei mögliche Regierungskoalitionen ein: Schwarz-rot, schwarz-gelb oder schwarz-grün. Wer könnte sich schon bald auf einem …
Wer im Rennen um Ministerposten schon jetzt die Nase vorn hat

Kommentare