Merkel würde CDU noch einmal in den Wahlkampf führen

Merkel würde CDU noch einmal in den Wahlkampf führen
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Weniger Zustimmung, aber noch deutlich vor SPD-Chef Sigmar Gabriel: Bundeskanzlerin Angela Merkel

Nur noch 36 Prozent

Union rutscht in aktueller Umfrage weiter ab

Berlin - Der Abwärtstrend für die Union hält weiter an: CDU und CSU erreichten im am Mittwoch veröffentlichten Wahltrend von "Stern" und RTL nur noch 36 Prozent - ein Minus von zwei Prozent.

Der aktuelle Wert von 36 Prozent ist für die Union der schlechteste Wert seit drei Jahren. Als Grund wird der Kurs in der Flüchtlingspolitik vermutet. Auch in vergangenen Umfragen bröckelten die Werte für CDU und CSU. Die SPD konnte nicht von den Verlusten der Union profitieren: sie lag demnach weiterhin bei 24 Prozent. Dafür legte die FDP um zwei Punkte zu und wäre nun mit sechs Prozent im Bundestag vertreten. Die Grünen behaupteten demnach ihre elf Prozent, während die Linke einen Punkt auf neun Prozent verlor.

Auch die AfD büßte einen Punkt ein und kam auf sechs Prozent, während die Zustimmung für die kleineren Splitterparteien von sechs auf acht Prozent anstieg. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen betrug 34 Prozent.

Merkel immer noch weit vor Gabriel

Würde die Spitze des Kanzleramts direkt gewählt, dann würden sich laut "Stern"-RTL-Wahltrend derzeit nur noch 46 Prozent für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) entscheiden. Sie lag damit aber immer noch 30 Prozentpunkte vor SPD-Chef Sigmar Gabriel mit 16 Prozent.

Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, sagte zu den Verlusten für CDU und CSU: "Von den Abwanderern, die 2013 noch die CDU gewählt haben, (...) sind 15 Prozent zur FDP, zwölf Prozent zur SPD, elf Prozent zur AfD und je sechs Prozent zu den Grünen und den Splitterparteien weitergewandert." 50 Prozent befänden sich jedoch im Lager der Nichtwähler und Unentschlossenen und könnte deshalb leichter wieder zurückgewonnen werden.

AFP

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