Union und SPD wollen Rückkehrrecht nach Teilzeit

Berlin - Arbeitnehmer, die ihre Arbeitszeit familienbedingt reduzieren, sollen künftig bessergestellt werden. Darauf einigten sich die Unterhändler von Union und SPD.

Berlin - Arbeitnehmer, die ihre Arbeitszeit familienbedingt reduzieren, sollen künftig bessergestellt werden. Darauf einigten sich die Unterhändler von Union und SPD in der Koalitionsverhandlungsgruppe Familie in der Nacht zum Dienstag. So soll künftig ein Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit im Teilzeit- und Befristungsgesetz verankert werden. Die 36 Monate Elternzeit können flexibler gestaltet werden. Dafür dürfen künftig auch ohne Zustimmung des Arbeitgebers 24 statt 12 Monate zwischen dem 3. und dem 14. Lebensjahr (bisher 8. Lebensjahr) des Kindes genommen werden.

Außerdem vereinbarte die AG unter der Führung von Annette Widmann-Mauz (CDU) und Manuela Schwesig (SPD), die Fristen für den Abruf von Bundesgeldern im Kita-Ausbau zu verlängern, was noch dieses Jahr im Bundestag beschlossen werden soll. „Wir haben versprochen: Der Kita-Ausbau endet nicht in diesem Jahr. Mit der Verlängerung der Auszahlungsfristen unterstreichen wir dieses Versprechen„, sagte Widmann-Mauz.

Schwesig begrüßte die Einigung bei der Teilzeit. „Teilzeit darf nicht länger in die berufliche Sackgasse führen. Auch sollte Eltern flexibler und individueller entscheiden können, wie sie Elternzeit nehmen.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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