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Ihre Parteien verloren als einzige: Horst Seehofer (CSU) und Angela Merkel (CDU).

Wahljahr 2017

Union verliert erheblich an Mitgliedern

Alle im Bundestag vertretenen Parteien haben im Wahljahr 2017 an Mitgliedern gewonnen - außer CDU und CSU. Wie der Spiegel berichtet, gaben mehrere Tausend Menschen ihre Parteibücher ab. Die SPD kann sich hingegen über einen deutliches Plus freuen.

Berlin - CDU und CSU haben nach einem Bericht des Magazins  Spiegel als einzige im Bundestag vertretene Parteien im vergangenen Jahr deutlich an Mitgliedern verloren. Die Zahl der CDU-Mitglieder sei bis Ende November um 3510 auf 427.173 gesunken, hieß es unter Berufung auf Parteiangaben, die der CSU um etwa 1000 auf noch 141.000. Die Zahl der SPD-Mitglieder stieg dagegen laut "Spiegel" um etwa 10.000 auf 443.000.

AfD, Grüne und Linke mit erheblichem Zuwachs

Einen Zuwachs um sogar rund vier Prozent auf nun 64.100 verzeichneten die Grünen. Noch höher war die Zuwachsrate bei der Linkspartei. Sie konnte erstmals seit 2009 überhaupt wieder ihre Mitgliederzahl deutlich steigern und zwar dem Bericht zufolge um 3272 auf 62.182. Die Zahl der AfD-Mitglieder wuchs demnach um rund 3000 auf etwa 29.000, ein Plus von mehr als zehn Prozent. Die FDP verzeichnete 11.513 Neueintritte. Eine Bilanz, die auch Austritte und Todesausfälle berücksichtigt, lag dem "Spiegel" jedoch nicht vor. Anfang 2017 war die Mitgliederzahl der FDP mit 53.896 angegeben worden.

afp

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