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SPD-Kandidat Peer Steinbrück wird für seine Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel von der Union heftig angegriffen.

Starker Gegenwind für SPD-Kandidat

Union wirft Steinbrück Diffamierung Merkels vor

Berlin - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück muss für umstrittene Äußerungen zur DDR-Sozialisation von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) scharfe Kritik der Union einstecken.

„Der SPD und dem Kanzlerkandidaten fällt scheinbar nichts mehr anderes ein als die Diffamierung ihrer Kontrahenten“, sagte Fraktionschef Volker Kauder (CDU) der „Rheinischen Post“. „Steinbrücks Aussage ist einfach nur albern. Wenn jemand Europa in der Krise zusammengehalten hat, dann war es die Kanzlerin.“ Steinbrück hatte bei einer Veranstaltung des Berliner „Tagesspiegel“ kritisiert, Merkel fehle es unter anderem wegen ihrer DDR-Herkunft an Leidenschaft für die Europapolitik.

Allerdings bekräftigte er dabei nur Aussagen, die bereits 2011 zusammen mit Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) im Interviewbuch „Zug um Zug“ getätigt hatte - beide sind darin der Meinung, dass zum Beispiel Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) durch die Sozialisation in den Westbindungs-Zeiten unter Kanzler Konrad Adenauer (CDU) das europäische Projekt mit anderen Augen sehen könne.

dpa

Peer Steinbrück: Von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen

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