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Die Zahl der antisemitischer Übergriffe wächst. Im Februar hatte der Zentralrat der Juden in Deutschland die Frage gestellt, "ob es tatsächlich sinnvoll ist, sich in Problemvierteln, in Vierteln mit einem hohen muslimischen Anteil, als Jude durch das Tragen der Kippa zu erkennen zu geben". Foto: Peter Steffen

Unions-Fraktion macht Front gegen Antisemitismus

Berlin (dpa) - Wegen der wachsenden Zahl antisemitischer Übergriffe in Deutschland zeigen sich CDU und CSU alarmiert. Mit der Frage, ob das jüdische Leben in Deutschland gefährdet ist, befasst sich heute ein Kongress der CDU/CSU-Fraktion.

"Es kann nicht sein, dass 70 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager und 50 Jahre nach Wiederaufnahme der deutsch-israelischen Beziehungen sich Juden und ihre Familien in Deutschland nicht sicher fühlen können", sagte Unions-Fraktionsvize Franz Josef Jung (CDU).

Bei dem Kongress der Unions-Fraktion reden unter anderen Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sowie der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster.

CDU/CSU-Kongress zum jüdischen Leben in Deutschland

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