Schwerer Unfall auf A9 bei München - Autobahn gesperrt - Hubschrauber im Einsatz

Schwerer Unfall auf A9 bei München - Autobahn gesperrt - Hubschrauber im Einsatz
+
Donald Trump hat über die Herkunftsländer von Migranten hergezogen.

Aussage zu Herkunftsländern von Migranten

Nach UNO-Rüffel: Trump bestreitet „Drecksloch“-Bemerkung

Die UNO hat die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump zu den Herkunftsländern bestimmter Migranten als "rassistisch" und "schockierend" verurteilt.

Update vom 12. Januar, 13.54 Uhr

US-Präsident Donald Trump hat Berichte zurückgewiesen, wonach er bestimmte Herkunftsländer von Migranten als „Drecksloch-Staaten“ bezeichnet haben soll. „Die Sprache, die ich bei dem Daca-Treffen benutzt habe, war hart, aber das war nicht die Sprache, die benutzt wurde“, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.

Mit Empörung hat das UN-Menschenrechtsbüro auf kolportierte Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump reagiert, der Herkunftsländer von Einwanderern als „Dreckslöcher“ bezeichnet haben soll. „Wenn das so stimmt, sind dies schockierende und beschämende Äußerungen des US-Präsidenten“, sagte Rupert Colville, Sprecher des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, am Freitag in Genf. „Man kann nicht ganze Länder und Kontinente als Dreckslöcher bezeichnen, deren Einwohner, die alle nicht weiß sind, deshalb nicht willkommen sind.“

Es gehe hierbei nicht nur um eine vulgäre Sprachwahl. „Hier geht es darum, der schlimmsten Seite der Menschheit weiter die Tür zu öffnen und Rassismus und Ausländerfeindlichkeit zu billigen und zu fördern, was das Leben vieler Menschen zerstören könnte“, sagte Colville.

Weißes Haus dementiert nicht

Die Äußerungen sollen bei einem Gespräch Trumps mit Senatoren im Weißen Haus gefallen sein. Das Weiße Haus bestritt dies nicht.

Der „Washington Post“ zufolge ging es um den Schutzstatus bestimmter Einwanderer aus Haiti, El Salvador und afrikanischen Ländern. Dabei sei ihm der Kragen geplatzt. Der Präsident habe gefragt, warum so viele Menschen aus „Dreckslöchern“ in die USA kommen müssten, schrieb die Zeitung unter Berufung auf zwei nicht näher beschriebene Personen, die über das Treffen unterrichtet worden seien.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Brexit-Chaos: Böse Drohungen gegen May - Merkel bleibt hart
Brexit-Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien: Theresa May überstand das Misstrauensvotum und muss auf dem EU-Gipfel am Donnerstag auf Merkel hoffen. Der …
Brexit-Chaos: Böse Drohungen gegen May - Merkel bleibt hart
Markus Lanz lässt nicht locker - dann verrät sich der CDU-Vize unfreiwillig
„Markus Lanz“ im ZDF: Thomas Strobl wehrte sich routiniert gegen alle Fragen. Nur einmal ließ er zum Thema Annegret Kramp-Karrenbauer zu tief blicken.
Markus Lanz lässt nicht locker - dann verrät sich der CDU-Vize unfreiwillig
“Idiot“: Darum erscheint Donald Trump, wenn man nach diesem Begriff googelt
Donald Trump`s Ex-Anwalt Michael Cohen muss ins Gefängnis, er belastet den US-Präsidenten mit seinen Aussagen. Und der Google-Chef musste vor dem Kongress aussagen, weil …
“Idiot“: Darum erscheint Donald Trump, wenn man nach diesem Begriff googelt
Trump dementiert nach Cohen-Urteil eigenes Fehlverhalten
US-Präsident Trump gerät immer weiter unter Druck - nicht nur in den Russland-Ermittlungen. Auch Schweigegeldzahlungen seines Ex-Anwalts könnten für ihn unangenehm …
Trump dementiert nach Cohen-Urteil eigenes Fehlverhalten

Kommentare