Korruptionsskandale

Unpopulär: Südafrikas Präsident Zuma steht erneut Misstrauensvotum bevor

Dem südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma steht erneut ein Misstrauensvotum im Parlament bevor.

Kapstadt - Die Parlamentspräsidentin Baleka Mbete habe das Votum für den 22. Februar angesetzt, hieß es in einer Mitteilung des Parlaments vom Freitag. Einen Antrag darauf hatte demnach die Partei der Ökonomischen Freiheitskämpfer (EFF) gestellt. Zumas Amtszeit endet 2019.

Der von Korruptionsskandalen geplagte Zuma (75) ist selbst in der Regierungspartei ANC zunehmend unpopulär. Er überstand bereits mehrere Misstrauensvoten, zuletzt im August, bei der offensichtlich auch Abgeordnete der ANC gegen ihn stimmten.

Zuletzt wollte der seit 2009 amtierende Zuma beim Parteitag im Dezember seine Ex-Frau Nkosazana Dlamini-Zuma als Nachfolgerin für den Parteivorsitz durchdrücken, scheiterte damit jedoch knapp. Die ANC unter der Führung des neuen Vorsitzenden Cyril Ramaphosa prüft derzeit eine mögliche Absetzung Zumas.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Venezuela: Oppositionsführer erklärt sich zum Präsidenten
Der junge Parlamentschef Guaidó wagt den offenen Machtkampf mit Präsident Maduro in Venezuela. Unterstützt wird er von US-Präsident Trump, der Maduro zum Abdanken …
Venezuela: Oppositionsführer erklärt sich zum Präsidenten
Trump darf für Rede nicht ins Abgeordnetenhaus
Das politische Ränkespiel rund um den Shutdown in Washington treibt immer neue Blüten. Derweil müssen 800 000 Menschen zusehen, wie sie sie sich und ihre Familien …
Trump darf für Rede nicht ins Abgeordnetenhaus
Venezuela bricht diplomatische Beziehungen zu USA ab - weil Trump Präsidenten anerkannte?
Oppositionsführer Juan Guaidó erklärte sich zum Übergangspräsidenten Venezuelas. US-Präsident Donald Trump erkannte ihn schon wenige Minuten später an.
Venezuela bricht diplomatische Beziehungen zu USA ab - weil Trump Präsidenten anerkannte?
Trump beharrt auf Rede im Repräsentantenhaus - doch Top-Demokratin sperrt ihn aus
US-Präsident Donald Trump will seine Rede zur Lage der Nation im Repräsentantenhaus halten. Demokratin Nany Pelosi macht nun von ihrem Hausrecht Gebrauch.
Trump beharrt auf Rede im Repräsentantenhaus - doch Top-Demokratin sperrt ihn aus

Kommentare