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Das Weiße Haus gab ein kleine Vorabmeldung über Trumps Gesundheitszustand.

US-Präsident beim Medizincheck

Untersuchung abgeschlossen: Das sagt das Weiße Haus über Trumps Gesundheit

US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben seines Arztes bei "bester Gesundheit". Das teilte das Weiße Haus nach dem ersten offiziellen Gesundheitscheck mit.

Washington - US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben seines Arztes bei "bester Gesundheit". Das teilte das Weiße Haus am Freitag (Ortszeit) nach dem ersten offiziellen Gesundheitscheck seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten vor knapp einem Jahr mit. Die Untersuchung sei "außerordentlich gut" verlaufen, zitierte das Weiße Haus den Arzt Ronny Jackson. Die geistige Verfassung des 71-Jährigen war nicht Teil der Untersuchung.

"Der Präsident ist bei bester Gesundheit", erklärte Jackson, der auch schon Trumps Amtsvorgänger Barack Obama untersucht hat. Der Arzt hatte Trump im Walter-Reed-Militärkrankenhaus bei Washington einer ausführlichen Untersuchung unterzogen und wird am Dienstag ausführlich über die Ergebnisse informieren. 

Trump hatte sich am Vorabend der Untersuchung zuversichtlich gezeigt. "Ich denke, es wird sehr gut verlaufen", sagte Trump am Donnerstag. "Es sollte auch gut verlaufen, sonst wird die Börse nicht glücklich sein", fügte er scherzend hinzu. 

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Bereits 2015 hatte Trumps Leibarzt Harold Bornstein dem Immobilienmogul bescheinigt, er wäre "der gesündeste Mensch, der jemals ins Präsidentenamt gewählt" würde. Bei bisherigen Routineuntersuchungen von US-Präsidenten wurden Größe, Gewicht, Body-Maß-Index, Herzfrequenz, Blutdruck und der Sauerstoffgehalt im Blut ermittelt. Genauer untersucht wurden auch Herz, Lunge, Sehvermögen, Cholesterinwerte und Blutzucker. 

Enthüllungsbuch lässt an Trumps geistiger Verfassung zweifeln

Das Enthüllungsbuch des Journalisten Michael Wolff hatte zuletzt die Debatte über Trumps Gesundheitszustand angefacht. Darin beschreibt Wolff ausführlich Trumps Vorliebe für Fastfood und zeichnet das Bild eines geistig instabilen Staatschefs. Das Buch enthält zahlreiche Zitate von wichtigen Mitarbeitern im Weißen Haus, die Zweifel an Trumps Eignung für das Präsidentenamt äußern. Unter anderem heißt es, Trump habe eine kurze Aufmerksamkeitsspanne, wiederhole sich ständig und weigere sich, schriftliche Notizen zu lesen. Der Autor zitiert mehrere Vertraute und Berater des Präsidenten, die ihn mit wenig schmeichelhaften Begriffen wie "Idiot" oder "Trottel" charakterisieren. 

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Trump bezeichnete sich daraufhin selbst als "sehr stabiles Genie", und sein Sprecher Hogan Gidley versicherte, der Präsident sei "blitzgescheit". Anders als es bei seinen Vorgängern üblich war, hatte das Weiße Haus bislang keine Auskunft über den Gesundheitszustand des amtierenden US-Präsidenten gegeben. Es gibt kein Gesetz, das Präsidenten den Gesundheitscheck und die Veröffentlichung der Ergebnisse vorschreibt. Allerdings ist dies im Laufe der Jahrzehnte zur Tradition geworden.

afp

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