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Ursula Männle - hier ein Archivbild aus dem Jahr 2010 - wird als erste Frau an der Spitze der Hanns-Seidel-Stiftung stehen.

Überraschung in der CSU

Männle soll Hanns-Seidel-Stiftung führen

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München - Die Hanns-Seidel-Stiftung soll erstmals in ihrer Geschichte von einer Frau geführt werden. Nach Informationen des Münchner Merkur hat Horst Seehofer intern die frühere Ministerin Ursula Männle (70) für den Posten vorgeschlagen.

Sie soll im Frühjahr auf Hans Zehetmair (77) folgen, der in der Vorstandssitzung seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur erklärte. Man stelle Seehofers Vorschlag nicht infrage, heißt es aus Kreisen des Vorstands der CSU-nahen Stiftung.

Die Tutzingerin Männle war zehn Jahre Vorsitzende der Frauen-Union und in den 90er-Jahren vier Jahre Ministerin für Bundesangelegenheiten. Sie ist seit einigen Jahren Zehetmairs Stellvertreterin in der Stiftungs-Spitze. Geplant ist zudem, im Frühjahr neue Mitglieder in die Stiftung aufzunehmen. Ihre Gesamtzahl ist kraft Satzung auf 40 beschränkt. Die Stiftung verfügt über einen Etat von rund 50 Millionen Euro.

cd

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