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Ursula von der Leyen will die Bundeswehr zu einem besseren Arbeitgeber machen.

Verteidigungsministerin unzufrieden

Von der Leyen: Zu viele brechen freiwilligen Wehrdienst ab

Berlin - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hält die Abbrecherquote von rund einem Viertel im freiwilligen Wehrdienst für zu hoch. Sie will nun gegensteuern.

Wegen der hohen Abbrecherquote im freiwilligen Wehrdienst sieht Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Nachbesserungsbedarf bei der Bundeswehr. "Da müssen wir uns als Arbeitgeber noch mehr anstrengen", sagte die Ministerin der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Sie sei "unzufrieden" damit, dass jeder Vierte den freiwilligen Wehrdienst abbreche. "Die hoch motivierten jungen Leuten wollen bei der Bundeswehr gefordert werden", sagte sie.

Positiv hob die Ministerin hervor, dass sich gut 20 Prozent nach dem Freiwilligendienst als Zeit- oder Berufssoldat verpflichteten. "Das ist ein hoher Wert", sagte von der Leyen. Zur allgemeinen Entwicklung sagte die Ministerin: "Die Bewerberzahlen sind relativ konstant, obwohl die Jahrgänge kleiner werden, das ist gut."

Zu verzeichnen seien Zuwächse beim Frauenanteil, bei den freiwillig Wehrdienstleistenden, aber auch bei besonders gesuchten Fachkräfte-Gruppen. "Es hilft, dass das Ansehen der Bundeswehr als Arbeitgeber generell gestiegen ist", sagte die Ministerin.

AFP

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