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Der Screenshot einer Überwachungskamera zeigt den auf ein Polizeiauto schießenden Attentäter. Foto: Philadelphia Police Department

US-Attentäter soll sich zu IS bekannt haben

Ein Attentäter in den USA schießt auf einen Polizeibeamten und bekennt sich zum Islamischen Staat. Aber hatte er wirklich Kontakt zu Terroristen?

Philadelphia (dpa) - Nach den Schüssen auf einen Polizisten in Philadelphia soll sich der Attentäter zur Terrormiliz Islamischer Staat bekannt haben.

"Ich folge Allah. Ich schwöre dem Islamischen Staat meine Treue, und deshalb habe ich es getan," soll der 30-Jährige laut Angaben der Mordkommission gesagt haben.

Kommissionschef James Clark sagte am Samstag dem Fernsehsender CNN: "Diese Äußerungen hat er immer wiederholt. Mehr hat er uns nicht sagen wollen."

Der Attentäter hatte einen 33-jährigen Polizisten mit drei Schüssen in den linken Arm getroffen. Von der Polizei veröffentliche Bilder einer Überwachungskamera zeigen, wie er sich dem Polizeiauto näherte und losfeuerte.

Ein Bild zeigt, wie er seinen Arm durch das heruntergelassene Fenster des Wagens steckt. Insgesamt habe der Angreifer mindestens elf Schüsse aus einer gestohlenen Polizeipistole abgefeuert, berichtete die Polizei. Der angeschossene Polizist konnte seinerseits die Verfolgung aufnehmen und den Täter mit einem Schuss ins Gesäß stellen.

Zur Begründung habe der Angreifer angegeben, die US-Polizei verteidige Gesetze, die nicht im Einklang mit der Lehre des Islams stünden. Laut Behördenangaben ist nicht sicher, ob der Attentäter tatsächlich Kontakt zu Terroristen gehabt habe. Der Mann sei 2011 und 2012 nach Saudi Arabien und Ägypten gereist, teilte FBI-Ermittler Eric Ruona mit, machte aber keine weiteren Angaben.

Der Bürgermeister von Philadelphia, Jim Kenney, äußerte seine Zweifel am Tatmotiv. "Es handelt sich um einen Kriminellen mit einer gestohlenen Waffe, der einen unserer Beamten töten wollte. Das hat nichts damit zu tun, ob er ein Muslime ist oder dem islamischen Glauben folgt." Der Mann sei als Krimineller polizeibekannt.

CNN-Bericht

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