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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim Katholikentag in Münster.

Kanzlerin kritisiert Trump

US-Ausstieg aus Atomabkommen: Merkel spricht von schwerem Schaden

Offene Kritik von Kanzlerin Angela Merkel an Donald Trump: Die Aufkündigung des Atomabkommens durch den US-Präsidenten verletze „das Vertrauen in die internationale Ordnung".

Münster - Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist die Aufkündigung des Iran-Abkommens durch US-Präsident Donald Trump „ein Grund großer Sorge, auch ein Grund von Bedauern“. Sicherlich sei das Abkommen „alles andere als ideal“, sagte Merkel am Freitag beim Katholikentag in Münster. Und dennoch sei es „nicht richtig (...) dass man ein solches Abkommen einseitig aufkündigt“.

Nach Ansicht der Kanzlerin habe der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen der internationalen Gemeinschaft schweren Schaden zugefügt. Die Aufkündigung des Abkommens durch US-Präsident Donald Trump "verletzt das Vertrauen in die internationale Ordnung", so Merkel.

Merkel will Multilateralismus stärken

Sie sehe "mit Sorge, dass der Multilateralismus in einer wirklichen Krise ist", sagte Merkel weiter. "Wenn jeder macht, worauf er Lust hat, ist das eine schlechte Nachricht für die Welt". Deshalb sprach sich die Kanzlerin für die Stärkung des Multilateralismus aus. Das sei die Aufgabe, „die jetzt drängender denn je vor uns steht.“ Inwieweit das Iran-Abkommen ohne die USA noch am Leben gehalten werden könne, müsse sich noch zeigen.

Lesen Sie auch: Trump verhängt neue Sanktionen gegen Iran

dpa/AFP

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