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US-Präsident Donald Trump während einer Rede im Weißen Haus in Washington. 

Zahlung an Pförtner

US-Blatt zahlte Megasumme für Infos über Trump-Kind - Böse Überraschung

Ein US-Skandalblatt zahlte eine riesige Summe für Informationen über ein angeblich uneheliches Kind von Donald Trump mit seiner Haushälterin. Doch damit hatte sich das Medium verzockt. 

Washington - Das US-Skandalblatt "National Enquirer" hat 30.000 Dollar (rund 24.000 Euro) an einen Ex-Pförtner des Trump Tower im Zusammenhang mit unbestätigten Informationen über ein mutmaßliches uneheliches Kind von US-Präsident Donald Trump gezahlt. Der "New Yorker" veröffentlichte die Geschichte über das mutmaßliche Kind am Donnerstag, fand aber nach eigenen Angaben keine Beweise für die Behauptung des Pförtners Dino Sajudin. Demnach soll Trump ein Kind mit seiner Haushälterin gezeugt haben; die angebliche Tochter wäre heute 29 Jahre alt.

Blatt entschied sich, die Geschichte nicht zu veröffentlichen

Der Chefredakteur des "National Enquirer", Dylan Howard, bestätigte die Zahlung an den Pförtner indes in einem im Nachrichtenportal "Radar Online" veröffentlichten Artikel. Auch das Medienunternehmen American Media Inc. (AMI), Mutterhaus des "National Enquirer" und von "Radar Online", bestätigte die Zahlung auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP.

Hat Donald Trump eine Partnerschaft mit AMI-Chef David Pecker?

Der "New Yorker" berichtete unter Berufung auf verschiedene AMI-Quellen, der "National Enquirer" habe zunächst die Exklusivrechte an der Geschichte über das mutmaßliche Kind erworben. Das Blatt habe dann aber entschieden, die Geschichte nicht zu veröffentlichen, um Trump im Präsidentschaftswahlkampf 2016 zu schützen. AMI wies dies zurück und erklärte, die Geschichte nicht veröffentlicht zu haben, weil sie nicht glaubwürdig gewesen sei. Im Bericht des "New Yorker" wurde indes unter Verweis auf verschiedene AMI-Quellen auf die "Partnerschaft" zwischen Trump und AMI-Chef David Pecker verwiesen.

afp

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