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Al-Kaida-Chef Osama bin Laden wurde 2011 getötet.

Papiere aus pakistanischen Versteck

US-Geheimdienst gibt Bin-Laden-Dokumente frei

Washington - Vier Jahre nach der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden haben die US-Geheimdienste mehr als hundert Dokumente freigegeben, die in seinem pakistanischen Versteck gefunden worden waren.

Die am Mittwoch in englischer Übersetzung vorgelegten Schriftstücke geben Einblick in die Ziele des Al-Kaida-Gründers, in seine Angst vor der Entdeckung, aber auch in tiefe Risse innerhalb des Terrornetzwerks.

Der Fokus der Al-Kaida-Aktivitäten "sollte darauf liegen, die US-Bevölkerung und ihre Vertreter zu ermorden und zu bekämpfen", heißt es in einem Dokument, das die Nachrichtenagentur AFP vorab einsehen konnte.

Bei dem Zugriff in Abbottabad am 2. Mai 2011 hatte die US-Spezialeinheit Navy Seals tausende Dokumente beschlagnahmt. Auf richterliche Anordnung wurden mehr als hundert der Schriftstücke nun freigegeben. Dies habe nichts damit zu tun, dass US-Medien die offiziellen Angaben über die Ergreifung und Tötung Bin Ladens kürzlich in Frage gestellt hätten, sagte CIA-Sprecher Ryan Trapani.

AFP

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