Die Terrormiliz IS weiß sehr gut, den Tod ihrer Geiseln propagandistisch auszuschlachten. Jetzt soll eine Amerikanerin getötet worden sein - durch einen jordanischen Kampfjet. Foto: Jordan News Agency / Handout
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Die Terrormiliz IS weiß sehr gut, den Tod ihrer Geiseln propagandistisch auszuschlachten. Jetzt soll eine Amerikanerin getötet worden sein - durch einen jordanischen Kampfjet. Foto: Jordan News Agency / Handout
Jordaniens Kampfflugzeuge attackieren IS-Ziele. Foto:Jordan News Agency / Handout
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Jordaniens Kampfflugzeuge attackieren IS-Ziele. Foto:Jordan News Agency / Handout
Mindestens 13 Extremisten wurden bei Luftangriffen der internationalen Koalition im Nordosten Syriens getötet. Foto: Jordan News Agency / Handout
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Mindestens 13 Extremisten wurden bei Luftangriffen der internationalen Koalition im Nordosten Syriens getötet. Foto: Jordan News Agency / Handout
Ein jordanischer Kampfjet auf dem Weg zu einem Einsatz gegen die Fanatiker des IS. Foto: Jordan News Agency
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Ein jordanischer Kampfjet auf dem Weg zu einem Einsatz gegen die Fanatiker des IS. Foto: Jordan News Agency
König Abdullah II von Jordanien berät sich mit seinem Stabschef über den Kampfeinsatz gegen die IS. Foto: Jordan News Agency / Handout
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König Abdullah II von Jordanien berät sich mit seinem Stabschef über den Kampfeinsatz gegen die IS. Foto: Jordan News Agency / Handout

Schicksal von US-Geisel der Terrormiliz IS unklar

Tunis/Washington (dpa) - Einen Tag nach Berichten über ihren Tod ist das Schicksal einer von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien als Geisel genommenen US-Bürgerin weiter unklar.

Die Eltern der 26 Jahre alten Entwicklungshelferin drückten in einem offenen Brief ihre Hoffnung aus, dass ihre Tochter noch lebt. In dem Schreiben baten sie die Geiselnehmer, mit ihnen in Kontakt zu treten und ihre Tochter als "Gast" zu behandeln.

Die Frau war im August 2013 in Syrien entführt worden. Die IS-Miliz behauptete am Freitag, sie sei nun beim Angriff eines jordanischen Flugzeugs ums Leben gekommen. Für diese Angaben gab es allerdings auch am Samstag zunächst keine Bestätigung. 

"Wir sind natürlich zutiefst besorgt über diese Berichte", sagte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates der USA, Bernadette Meehan. "Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir noch keinen Beweis gesehen, der die Behauptung des IS bestätigt." Ähnlich äußerte sich das Außenministerium in Washington.  

Der jordanische Regierungssprecher Mohammed Al-Momani sagte dem TV-Sender CNN, man sei "sehr misstrauisch". "Wir meinen, dies ist Teil ihrer Propaganda." Die Terrormilizen hätten bereits zuvor gelogen.

Der IS hatte den jordanischen Piloten Muas al-Kasasba bei lebendigem Leib verbrannt und dazu Anfang der Woche ein Video veröffentlicht. Das haschemitische Königreich kündigte danach massive Vergeltung an und flog zuletzt verstärkt Luftangriffe auf IS-Ziele.

Berichten zufolge soll der IS für die Freilassung der jungen Frau ein Lösegeld von 6,6 Millionen Dollar gefordert haben. Im Todesfall wäre sie die sechste getötete westliche IS-Geisel. Die Familie der jungen Frau hatte in der Vergangenheit darum gebeten, ihren Namen nicht zu nennen, um ihr Leben nicht zu gefährden, wie der TV-Sender MSNBC berichtete.

Auf der Internetseite der Extremisten wurden Name, Adresse, Telefonnummern und Mailadresse des mutmaßlichen Todesopfers genannt. Zudem zeigten Bilder ein Haus, das bei dem Angriff bei der IS-Hochburg Al-Rakka angeblich beschädigt wurde. Ein Foto der Frau wurde nicht veröffentlicht.

Lokale Nachrichtenwebsite aus Arizona zu Familie der Geisel

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