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Laut US-Journalist David Cay Johnston bewahrte Trump in seinem Nachttisch ein Buch mit gesammelten Zitaten des „Führers“ auf.

Trump-Skandale in Buch zusammengefasst

US-Journalist: „Trump hat Hitler-Buch in der Nachttischschublade“

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Im Bild-Interview wagt Enthüllungsjournalist David Cay Johnston steile Thesen zu Donald Trumps Regentschaft. Eine davon lässt uns besonders die Haare zu Berge stehen.

Washington - Dass Donald Trump immer für einen Skandal gut ist, ist mittlerweile bekannt. Auch, dass die meisten bei den neuesten absurden Geschichten aus dem Weißen Haus nur noch mit den Achseln zucken. Kaum einer hat Lust, sich mit den Details zu den vielen verrückten Anekdoten aus dem Leben des US-Präsidenten und einstigen Reality-Stars auseinanderzusetzen. Einer hat das nun schon zum zweiten Mal getan: Der renommierte Enthüllungsjournalist David Cay Johnston hat es sich erneut zur Aufgabe gemacht, alle Eskapaden aus dem Hause Trump in einem Buch zusammenzufassen. 

2016 hatte der Schriftsteller schon einmal eine Trump-Biografie veröffentlicht. Johnston beobachtet Leben und Wirken des aktuellen US-Präsidenten bereits seit den 80er-Jahren und nimmt für sich in Anspruch, den 71-Jährigen besonders gut zu kennen. In einem BILD-Interview offenbart er seine persönliche Einschätzung des amerikanischen Staatsoberhauptes: Trump sei ein unqualifizierter Schwindler. Und das ist noch lange nicht alles. Wir haben für euch die schwerwiegendsten Vorwürfe des Journalisten zusammengetragen. Einer ist besonders pikant.

  • Trump verbringe laut Johnston jede freie Minute (und das seien viele) in seinen Golfressorts. Ohnehin arbeite er höchstens fünf Stunden am Tag.
  • Trump ruiniere Gesundheit und Sicherheit der Menschen, sowie das Klima. Seine Zustimmung rühre daher, dass viele Amerikaner trotzdem immer noch glaubten, Trump sei ein Held. (Zum Vergleich: 44 Prozent der Amerikaner glauben nach Angaben des Journalisten, dass über ihnen Engel schweben).

Hitler-Buch in Nachttischschublade

  • In seiner Nachttischschublade soll Trump ein Buch mit gesammelten Reden des „Führers“ aufbewahren. Zumindest behauptete das Trumps Ex-Frau Ivana gegenüber Johnston, so der Journalist. Ein Cousin, der bei Trump angestellt gewesen sein soll, habe außerdem beim Eintreten Trumps regelmäßig die Hacken zusammengeschlagen und „Heil Hitler“ gerufen haben.
  • Nichtsdestotrotz sei Trump (glücklicherweise) zu dämlich, um sich zum Diktator aufzuschwingen.
  • Johnston vertritt die Auffassung, dass Trump maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg Chinas beitrage, indem er Handelsverträge, die China in Schach halten sollten, verwarf und selbst eine haarsträubende Umweltpolitik verfolge.
  • Trump zeige keinerlei Empathie, kein Mitgefühl. Die Opfer von Massakern von Sandy Hook bis Orlando seien ihm völlig egal.
  • Zum Geisteszustand des US-Präsidenten lässt Johnston verlauten, es sei unübersehbar, dass Trump kognitiv stark abbaue. Dies sei insbesondere am schrumpfenden Wortschatz und „völlig sinnfreien Wortsalat“ zu erkennen, den er bei Interviews oder freien Reden von sich gebe.
  • Johnston ist überzeugt davon, dass Trump sich des Steuerbetrugs strafbar gemacht hat.

Affäre mit Porno-Darstellerin - arme Melania

  • Trump zwinge nicht nur ehemalige Liebhaberinnen, sondern auch engste Familienangehörige durch Knebelverträge zum Schweigen. Dennoch gelangen immer wieder dubiose Geschichten über Donald Trump ans Tageslicht. Zum Beispiel, dass er Melania mit einer berühmten Porno-Darstellerin betrogen haben soll.
  • Apropos Melania: Die sei laut Johnston keinesfalls glücklich in ihrer Ehe mit Donald Trump. Die Körpersprache der First Lady spreche demnach Bände: „Sie möchte so weit wie möglich weg von ihm sein“, so Johnston. 

Zumindest die letzte These können wir unsererseits bestätigen. So verweigerte Melania Trump ihrem Ehemann Anfang 2017 bei einer Auslandsreise gleich zwei Mal die Hand. Damals brauchte man kein Enthüllungsjournalist zu sein, um hinter dieser abweisenden Geste eine Beziehungskrise zu vermuten. Ob an den übrigen Thesen des amerikanischen Journalisten etwas dran ist? Angesichts des neuesten Ausfalls des US-Präsidenten, als er afrikanische Staaten als „Dreckslöcher“ bezeichnete, könnten wir uns das jedenfalls sehr gut vorstellen.

lg

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