Kampf gegen Terrormiliz

US-Militär fliegt Luftangriffe gegen Al-Kaida im Jemen

Washington - Das US-Militär hat mehrere Ziele des Terrornetzwerkes Al-Kaida im Bürgerkriegsland Jemen angegriffen.

Das teilte das Pentagon am Donnerstag in Washington mit. Die Luftangriffe erfolgten demnach am frühen Donnerstagmorgen in den Regionen Abjan, Al Baida sowie Schabwah und richteten sich gegen Kämpfer des Al-Kaida-Ablegers, Waffensysteme und Infrastruktur.

Die Präzisionsschläge seien in Koordination mit der international anerkannten Regierung und Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi erfolgt, erklärte Pentagon-Sprecher Jeff Davis. Es blieb zunächst offen, ob Kämpfer der Terrormiliz getötet wurden.

Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) ist ein besonders starker Ableger des weltweit agierenden Terrornetzwerkes. Die Gruppierung eroberte vor allem im Süden des Bürgerkriegslandes Gebiete und errang Einfluss. Die USA greifen immer wieder Stellungen der Terroristen an. Besondere Aufmerksamkeit erregte im Januar eine Kommandooperation von Spezialkräften, bei der mehrere Zivilisten sowie ein US-Soldat getötet wurden. Es war die erste derartige Aktion, die Präsident Donald Trump genehmigt hatte. Beobachtern zufolge ging dabei sehr viel schief.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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