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Ob Obama bei seinem Anruf in der Radio-Talksho so da saß ist nicht überliefert.

US-Präsident erlaubt sich Spaß

Obama überrascht in Radio-Talkshow

Boston - US-Präsident Barack Obama (53) hat die Zuhörer einer Radiosendung in Boston mit einem unangekündigten Anruf überrascht.

Er meldete sich in einer Talk-Runde des Boston Public Radio, in der Massachusetts' Gouverneur Deval Patrick wie jeden Monat Fragen der Zuhörer beantwortete.

„Hier ist Barack Obama, ehemals aus Somerville“, sagte der Präsident, der während seines Jurastudiums in dem Ort nahe der Harvard-Universität gelebt hatte. „Ich habe ein paar Beschwerden über den Service in dieser Nachbarschaft, aber ich bin seitdem nach Süden umgezogen.“

Obamas Freund und demokratischer Parteikollege Patrick hielt den Anrufer zuerst für einen Stimmenimitator. „Sie machen Witze, Mister President. Sie sind sehr gut. Wer ist da wirklich?“, fragte Patrick.

Obama lobte den ersten afroamerikanischen Gouverneur des Staates für dessen Verdienste. Patrick piesackte Obama dafür, dass er den Namen des Staates an der Ostküste häufig falsch ausspricht. „Es kommt immer so ein Lispeln, wenn ich Massachusetts sage“, gestand Obama ein. „Ich kann es aber buchstabieren.“

Moderator Jim Braude fragte noch, ob Obama denn all seine alten Strafzettel aus Somerville beglichen habe. Zwischen 1988 und 1991 sammelte Obama 17 Strafzettel, bezahlte einige der Bußgelder aber erst zwei Wochen vor Beginn seines ersten Präsidentschaftswahlkampfes im Jahr 2007. Obama und der Sender hatten den Anruf zur letzten Talk-Runde des aus dem Amt scheidenden Patrick heimlich arrangiert.

dpa

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