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US-Präsident Barack Obama will seine Außenpolitik „breiter“ anlegen.

Rede am Mittwoch

Obama will Außenpolitik „breiter“ anlegen

Washington - US-Präsident Barack Obama will seine Außenpolitik „breiter“ anlegen und dies am Mittwoch in einer Rede erläutern.

Mit einer neuen Strategie soll der Kritik begegnet werden, dass die USA ihre Führungsrolle aufgegeben hätten und ohne größeres Konzept von Krise zu Krise zu hüpften, berichtete die „New York Times“ am Sonntag. Sie berief sich dabei auf einen hohen Regierungsbeamten, der an der geplanten Rede in der Militärakademie West Point mitgearbeitet habe.

Demnach plant Obama keine Kursänderung, sondern er will eine Art Rahmen darlegen, der klarmachen solle, dass die USA mehr zu bieten hätten als spontanes Krisenmanagement. Der Präsident werde bekräftigen, dass es einen Mittelweg zwischen Isolationismus und militärischer Intervention, eine Option zwischen Nichtstun und Truppeneinsätzen gebe.

„Wir begreifen, dass es eine Menge Fragen nicht nur über unsere Außenpolitik, sondern Amerikas Rolle in der Welt geht“, zitierte die Zeitung Vize-Sicherheitsberater Ben Rhodes. „Die Leute sehen die Bäume, aber wir führen ihnen nicht unbedingt den Wald vor Augen.“

Wie es weiter heißt, will Obama seine Vorstellungen während seiner Europareise Anfang Juni weiter erläutern. Zudem seien auch „spezifische“ Reden von Außenminister John Kerry und Pentagonchef Chuck Hagel geplant.

dpa

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