+
US-Präsident Barack Obama will seine Außenpolitik „breiter“ anlegen.

Rede am Mittwoch

Obama will Außenpolitik „breiter“ anlegen

Washington - US-Präsident Barack Obama will seine Außenpolitik „breiter“ anlegen und dies am Mittwoch in einer Rede erläutern.

Mit einer neuen Strategie soll der Kritik begegnet werden, dass die USA ihre Führungsrolle aufgegeben hätten und ohne größeres Konzept von Krise zu Krise zu hüpften, berichtete die „New York Times“ am Sonntag. Sie berief sich dabei auf einen hohen Regierungsbeamten, der an der geplanten Rede in der Militärakademie West Point mitgearbeitet habe.

Demnach plant Obama keine Kursänderung, sondern er will eine Art Rahmen darlegen, der klarmachen solle, dass die USA mehr zu bieten hätten als spontanes Krisenmanagement. Der Präsident werde bekräftigen, dass es einen Mittelweg zwischen Isolationismus und militärischer Intervention, eine Option zwischen Nichtstun und Truppeneinsätzen gebe.

„Wir begreifen, dass es eine Menge Fragen nicht nur über unsere Außenpolitik, sondern Amerikas Rolle in der Welt geht“, zitierte die Zeitung Vize-Sicherheitsberater Ben Rhodes. „Die Leute sehen die Bäume, aber wir führen ihnen nicht unbedingt den Wald vor Augen.“

Wie es weiter heißt, will Obama seine Vorstellungen während seiner Europareise Anfang Juni weiter erläutern. Zudem seien auch „spezifische“ Reden von Außenminister John Kerry und Pentagonchef Chuck Hagel geplant.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ex-CIA-Chef: Trumps Wahlkampfteam hatte Kontakte zu Russland
Die Russland-Affäre hängt wie ein Damoklesschwert über der Präsidentschaft von Donald Trump. Fast täglich werden neue Details bekannt. Ein aktiver und ein früherer …
Ex-CIA-Chef: Trumps Wahlkampfteam hatte Kontakte zu Russland
Serdar Somuncu gegen den IS: „Was muss das für ein elender Gott sein“
Der türkische Kabarettist Serdar Somuncu hat aus aktuellem Anlass im Rahmen seiner Kolumne für die Wirtschaftswoche einen Brief an den IS geschrieben. Er gleicht einem …
Serdar Somuncu gegen den IS: „Was muss das für ein elender Gott sein“
Trump in Italien eingetroffen
US-Präsident Donald Trump ist am Dienstag in Italien eingetroffen. Trump betritt erstmals als Präsident europäischen Boden.
Trump in Italien eingetroffen
Mehrheit für Union und FDP: Auf die Köpfe kommt es an
Zwischen den Bürgern und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kam es zum Bruch. Union und FDP sind dagegen im Aufwind, weil sie mit Personen punkten. Ein Kommentar von …
Mehrheit für Union und FDP: Auf die Köpfe kommt es an

Kommentare