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Schlechte Chemie: Angela Merkel und Donald Trump.

Vor dem Nato-Gipfel

US-Präsident Trump greift Deutschland an: „Weißt du, Angela ... und wir sind die Deppen“

Donald Trump hat wütende Worte gegen Kanzlerin Angela Merkel gerichtet. Vor dem Nato-Gipfel mahnt er eine Änderung ihrer Politik an.

Vor dem Nato-Gipfel kommende Woche in Brüssel hat US-Präsident Donald Trump die Bündnispartner und besonders Deutschland angegriffen. „Ich werde der Nato sagen, ihr müsst eure Rechnungen bezahlen, die Vereinigten Staaten werden sich nicht um alles kümmern“, sagte Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) vor Anhängern in Great Falls im Bundesstaat Montana. Der US-Präsident kritisierte, Deutschland als größter EU-Staat wende nur etwa ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auf, während dieser Wert für sein Land bei vier Prozent liege.

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Trump sagte mit Blick auf Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Weißt du, Angela, (...) ich weiß nicht, wie viel Schutz wir bekommen, indem wir euch beschützen. Und dann gehen sie raus und machen einen Gas-Deal, Öl und Gas von Russland, wo sie Milliarden über Milliarden Dollar an Russland zahlen. Sie wollen vor Russland beschützt werden - und trotzdem zahlen sie Russland Milliarden Dollar. Und wir sind die Deppen, die für die ganze Sache bezahlen.“ Deutschland ist der größte ausländische Käufer für russisches Erdgas.

Die Regierungen in Washington und Berlin streiten seit Monaten über die Höhe der Verteidigungsausgaben innerhalb der Nato und die Lastenteilung im Bündnis. Die USA bestehen darauf, dass die Nato-Partner - wie 2014 vereinbart - spätestens 2024 jeweils zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung ausgeben. Aus deutscher Sicht ist allenfalls eine Annäherung an dieses Ziel gemeint. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gab unlängst als neue Zielmarke 1,5 Prozent aus.

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Trump reist zum Nato-Gipfel am kommenden Mittwoch und Donnerstag in Brüssel. Am 16. Juli findet in der finnischen Hauptstadt Helsinki zudem ein mit Spannung erwartetes Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin statt.

dpa

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