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Fühlt den potenziellen Migranten noch intensiver auf den Zahn: US-Präsident Donald Trump bittet auch um Informationen über Social-Media-Aktivitäten.

Maßnahme vor zwei Jahren angekündigt

Für US-Visum: Trump-Regierung fordert auch Infos zu Social-Media-Aktivitäten

Die US-Regierung fordert von Antragstellern für ein Visum in Zukunft weitere Angaben. Auch Infos über Social-Media-Aktivitäten werden abgefragt.

Washington - Antragsteller für ein US-Visum werden künftig auch nach ihren Social-Media-Kontakten sowie nach Telefonnummern und E-Mail-Adressen gefragt. Das US-Außenministerium bestätigte am Sonntag entsprechende Medienberichte.

„Das US-Außenministerium hat seine Antragsformulare für Migranten- und Nicht-Migranten-Visa angepasst, um von den meisten Antragstellern zusätzliche Informationen zu erfragen, darunter auch Social-Media-Identifikation“, heißt es in einer Stellungnahme. Die Maßnahme war bereits 2017 angekündigt worden.

US-Regierung will so Nationale Sicherheit besser gewährleisten

Die zusätzlichen Informationen sollen dazu beitragen, die Identität des Antragstellers abzusichern. Damit könne noch besser gewährleistet werden, dass legitime Reisende einreisen können und die Nationale Sicherheit gewährleistet werde.

Bisher mussten nur Antragsteller ihre Social-Media-Kontakte und E-Mail-Konten angeben, die zuvor in Ländern unterwegs waren, die von Terrororganisationen kontrolliert werden. Künftig werden fast alle der jährlich 15 Millionen Visa-Antragsteller betroffen sein.

Antragsteller können zusätzlich freiwillige Angaben machen

Auf den Antragsformularen werden bestimmte Social-Media-Plattformen vorgegeben. Freiwillig können die Antragsteller - falls vorhanden - auch noch weitere Kontakte angeben.

Die meisten Touristen und Besucher, die in die USA aus Deutschland einreisen, nutzen kein Visum, sondern das Programm ESTA, das den Verzicht auf ein Visum bei einer befristeten Aufenthaltsdauer vorsieht.

Zur Trump-Regierung bieten wir diverse News-Ticker an. Zum Einen geht es darin um die Außenpolitik, etwa den Handelsstreit mit dem Iran. Trumps Kampf gegen illegale Einwanderung thematisieren wir in der Übersicht zur Innenpolitik. Zudem befassen wir uns mit den Entwicklungen im Wahlkampf sowie dem Handelskrieg mit China

CDU-Chefin AKK nimmt US-Präsident Donald Trump in Schutz, der giftet erneut gegen Deutschland - und warnt vor einem Szenario, das keiner wollen kann.

dpa

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