Afghanistan

US-Streitkräfte töten IS-Medienchef

US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben den Medienchef der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Afghanistan getötet.

Kabul - Der Tod Dschawad Khans werde dem IS-Netzwerk schaden und die Rekrutierung von neuen Kämpfern erschweren, sagte der Chef der US-Streitkräfte in Afghanistan, General John Nicholson, am späten Freitagabend. Damit seien die Kommunikationsverbindungen zum IS in Syrien unterbrochen worden. Dschawad Khan wurde den Angaben zufolge bereits am 3. Juni bei einem Luftangriff in der Provinz Nangarhar getötet.

Der IS ist seit Anfang 2015 in Nangarhar aktiv. Afghanische und US-Truppen bekämpfen dort die Extremisten. Im April bombardierten die US-Streitkräfte ein Tunnelversteck des IS. Dabei wurden nach Angaben des afghanischen Verteidigungsministeriums 90 Extremisten getötet.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Herxheimer Hitler-Glocke soll wieder läuten
Die umstrittene sogenannte Hitler-Glocke im rheinland-pfälzischen Herxheim am Berg soll wieder läuten. Der Zentralrat der Juden hat dafür keinerlei Verständnis.
Herxheimer Hitler-Glocke soll wieder läuten
Für den Merkel-Fall: Diese Frau ist ihre Nachfolge-Favoritin
Die CDU-Vorsitzende hat ihrer Partei nach der Wahlschlappe Erneuerung versprochen. Noch ist offen, ob es GroKo-Verhandlungen gibt. Doch in den Parteien kursieren schon …
Für den Merkel-Fall: Diese Frau ist ihre Nachfolge-Favoritin
Reserve der Rentenkasse entgegen Prognosen gestiegen
Berlin (dpa) - Die Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung ist besser als angenommen. Die Reserve der Rentenkasse war Ende 2017 mit 33,424 Milliarden Euro …
Reserve der Rentenkasse entgegen Prognosen gestiegen
Forsa-Umfrage sieht SPD auf 18 Prozent abrutschen
Berlin (dpa) - Wenige Tage vor ihrem entscheidenden Parteitag zu Koalitionsverhandlungen mit der Union verliert die SPD in einer Umfrage weiter an Zuspruch. Sie rutschte …
Forsa-Umfrage sieht SPD auf 18 Prozent abrutschen

Kommentare