Viele Internet-User sind besorgt

Schlimmer als Hitler? Reaktionen auf Trumps Vorwahl-Erfolge

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München - Donald Trumps Erfolg bei den Vorwahlen beherrscht das Netz. In sieben US-Bundestaaten konnte Trump sich gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Viele User können es nicht fassen.

Es war einen spannende Nacht: In den USA fanden am sogenannten Super Tuesday in elf Bundesstaaten und einem US-Außengebiet die Vorwahlen statt. Die großen Abräumer: Hillary Clinton und Donald Trump. Die beiden Präsidentschaftskandidaten konnten jeweils sieben US-Bundesstaaten für sich gewinnen. Auf Twitter kommentierten Nutzer die ganze Nacht hindurch die Ergebnisse der US-Vorwahlen am Super Tuesday. Viele zeigten sich entsetzt und sprachlos über den durchschlagenden Erfolg des republikanischen Kandidaten Donald Trump, der mit seinen umstrittenen Äußerungen immer wieder stark polarisiert. Zunächst kommentierten die meisten Nutzer überwiegend sorgenvoll die Erfolge von Trump:

Als sich abzeichnet, dass Trump sich durch diese Wahlen wohl als republikanischer Kandidat für den Zweikampf ums weiße Haus positioniert hat, schwenkt die Stimmung um. Ein besonders häufiges Motiv: Vergleiche mit Adolf Hitler.

"Trump ist kein Witz. Fangt an ihn als die Bedrohung zu behandeln, die er darstellt."

Auch besorgte Warnungen vor Trumps Hassbotschaften werden über Twitter verbreitet. Ein Nutzer wandelt Trumps Wahlkampfmotto "Make America Great Again" folgendermaßen um - eine Anspielung auf die Hass-Botschaften des republikanischen Kandidaten gegenüber Minderheiten im Allgemeinen und Immigranten im Besonderen.

Während dem Super Tuesday wurde angeblich bei Google eine Frage besonders häufig gesucht: Wie funktioniert das Auswandern nach Kanada? Einem ist Kanada noch viel zu wenig weit weg:

Ein kanadischer Comedian, Pete Johansson, richtet sich mit seinem Tweet an die amerikanischen Bürger:

"Amerika, du magst das eine Wahl nennen, aber der Rest der Welt sieht es als Intelligenztest. Und es sieht nicht gut aus für euch."

Bereits vor einer Woche startete der Late-Night-Star John Oliver eine Kampagne unter dem Hashtag #MakeDonaldDrumpfAgain gegen Donald Trump. Das Ziel: Er solle seinen ursprünglichen Familiennamen wieder annehmen: Drumpf, wie das Geräusch, das eine Taube macht, wenn sie gegen eine Fensterscheibe prallt.

Rubriklistenbild: © Screenshot Twitter

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