Neue Zahlen bekanntgegeben

US-Wahl 2020: Showdown um Pennsylvania beendet - Biden holt den Swing State

  • Florian Naumann
    vonFlorian Naumann
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  • Kai Hartwig
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Bei der US-Wahl 2020 liefern sich Donald Trump und Joe Biden ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Jetzt hat sich Joe Biden durchsetzen können. Er gewinnt in Pennsylvania.

  • Am 3. November fand in den USA die Präsidentschaftswahl 2020 statt.
  • Seit der Wahlnacht gab es Zwischenergebnisse für einzelne Bundesstaaten, später wurde der aktuelle Stand der Auszählungen regelmäßig veröffentlicht.
  • US-Medien sehen übereinstimmend Joe Biden in Pennsylvania vorne.

Update vom 7. November, 17.37 Uhr: Der amerikanische Sender CNN hat es als erstes bekannt gegeben. Joe Biden holt den entscheidenden Swing State Pennsylvania. Er kommt damit auf 273 Wahlmänner und hat die US-Wahl 2020 gewonnen. Er ist der 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Die aktuellen Ergebnisse der US-Wahl finden Sie hier.

Update vom 7. November, 14.20 Uhr: Auch am Samstagmittag dauern die Auszählungen in Pennsylvania weiterhin an. Warum die Auszählungen bei der US-Wahl 2020 so lange dauern, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

US-Wahl 2020: Entscheidung zum Greifen nahe - wer sichert sich Pennsylvania?

Update vom 7. November, 4.45 Uhr: Nun scheint die Entscheidung zum Greifen nahe: Joe Biden hat in Pennsylvania noch einmal 2.000 Stimmen auf Donald Trump herausgeholt und steht nun bei 29.000 Stimmen Vorsprung - nach Einschätzung des TV-Senders dürfte sich der Trend weiter fortsetzen. Allerdings wird es bis zur rechnerischen Gewissheit noch etwas länger dauern: Finale Zahlen sind aus dem Bundesstaat wohl erst am Morgen US-Zeit zu erwarten, also am frühen Nachmittag oder Nachmittag mitteleuropäischer Zeit.

US-Wahl 2020: Trump gegen Biden - Entscheidung in Pennsylvania gefallen?

Update vom 7. November, 4.00 Uhr: Der späte Abend des dritten Tages nach der US-Wahl könnte nun eine Vorentscheidung gebracht haben: In Pennsylvania hat sich der Vorsprung Joe Bidens auf Donald Trump noch einmal vergrößert. Mittlerweile liegt der Demokrat gut 27.000 Stimmen vor dem US-Präsidenten. Pennsylvanias 20 Wahlleute würden Biden für den Sieg reichen - seit geraumer Zeit macht er hier kontinuierlich Stimmen gegenüber Trump gut.

Update vom 7. November, 3.15 Uhr: Das Rennen zwischen Donald Trump und Joe Biden um die US-Präsidentschaft bleibt ein Nervenkrieg: Mittlerweile liegen neue Zahlen aus Arizona und Pennsylvania vor - in den beiden Bundesstaaten zeigen sich sehr unterschiedliche Trends.

In Arizona hat Trump 7.000 Stimmen auf Biden aufgeholt. Der Vorsprung des Demokraten beträgt nun noch rund 30.000 Stimmen, eine Wende scheint angesichts des starken Momentums des Amtsinhabers weiterhin möglich. Eine Entscheidung wird es aber wohl nicht vor Samstag geben. In Pennsylvania hat Biden seinen Vorsprung auf genau 21.705 Stimmen ausgebaut. Auch hier ist noch nichts entschieden - für Biden gibt es aber Grund zu Optimismus. Pennsylvania würde dem frühere Vize von Barack Obama zum Wahlsieg reichen.

Update vom 6. November, 15.28 Uhr: Bei der Auszählung der Stimmen zur US-Wahl hat sich ein folgenreicher Zwischenstand ergeben: Aktuell liegt Joe Biden in Pennsylvania vorn, wenn auch sehr knapp mit 5587 Stimmen laut CNN. Wenn Donald Trump weder Georgia noch Pennsylvania am Ende für sich gewinnen kann, dann kann er nach dem aktuellem Stand nicht mehr als Gewinner aus der Wahl hervorgehen.

US-Wahl 2020: Biden „dreht“ Georgia, auch Trumps Pennsylvania wackelt - Wer liegt aktuell vorne?

Erstmeldung vom 6. November, 12.55 Uhr: München/Washington, D.C. - Nachdem die US-Bevölkerung am 3. November ihr Staatsoberhaupt gewählt hat, dauert auch drei Tage nach der US-Wahl 2020 die Auszählung der Stimmen noch an. Bekommen die USA mit Joe Biden einen neuen Präsidenten oder kann Amtsinhaber Donald Trump den Sitz im Weißen Haus verteidigen? Wer liegt vorne bei der US-Wahl 2020 und was sagen die Zwischenergebnisse aus? Den aktuellen Zwischenstand bietet Ihnen dieser News-Ticker.

An der US-Wahl 2020 haben neben den beiden aussichtsreichsten Kandidaten Trump (Republikaner) und Biden (Demokraten) auch weitere Kandidaten teilgenommen: Neben den großen Parteien schickten auch mehrere Kleinparteien ihre Präsidentschaftskandidaten ins Rennen. Allerdings ist ein Sieg gegen die republikanischen und demokratischen Kandidaten faktisch ausgeschlossen.

US-Wahl 2020: Wie wird der Zwischenstand/das Zwischenergebnis ermittelt?

Genau wie in Deutschland bringen die Hochrechnungen zur US-Wahl 2020, die aus den Nachwahlbefragungen gewonnen werden, erste Erkenntnisse. Dabei werden Amerikaner nach ihrem Besuch der Wahllokale gefragt, wem sie ihre Stimme gegeben haben. Anschließend werden die ersten Zwischenergebnisse nach der Schließung der Wahllokale und den Stimmzettelzählungen für den jeweiligen Bundesstaat bekannt gegeben.

Der aktuelle Stand (13.45 Uhr MEZ) lässt Joe Biden und seine Vizekandidatin Kamala Harris hoffen. Laut jüngstem Zwischenstand konnte er in den hart umkämpften, wahlentscheidenden Bundesstaaten Georgia und Pennsylvania einen zwischenzeitlich hohen Rückstand auf Trump aufholen und diesen teils überholen. Nun kommt es in den fünf noch offenen Bundesstaaten auf jede einzelne Stimme an.

Biden zeigte sich unterdessen siegessicher, mahnte aber seine Anhänger, die Ruhe zu bewahren. „Wir glauben, dass wir die Sieger sein werden, wenn die Stimmauszählung beendet ist“, sagte der Kandidat der Demokraten am Mittwochabend in seinem Heimatstaat Delaware.

Doch wann das Endergebnis der US-Wahl 2020 feststeht, ist ob des engen Rennens um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika schwer zu prognostizieren. Zumal in manchen Bundesstaaten die Briefwahlstimmen noch ausgezählt werden müssen.

US-Wahl 2020: Extrem enger Zwischenstand in „Swing States“ - wer liegt hier vorne?

Eine der zentralen Fragen bezüglich der Zwischenergebnisse der US-Wahl lautet: Wer liegt vorne in den umkämpften Bundesstaaten? In sogenannten „Swing States“, also den US-Bundesstaaten, in denen nicht von vornherein eine klare Wahl-Tendenz zugunsten der Demokraten oder der Republikaner zu erkennen ist, wird die US-Wahl traditionell entschieden.

Dort möchte sich Präsident Trump offenbar nicht kampflos geschlagen geben. Der 74-Jährige witterte vermeintlichen Wahlbetrug und kündigte bereits eine Klagewelle an: In Georgia, Michigan und Pennsylvania versuchte er die Stimmauszählung zu stoppen, in Wisconsin will er eine Neuauszählung der Stimmen erzwingen.

Biden eroberte mit Michigan und Wisconsin zwei Staaten zurück, 2016 hatte die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton diese überraschend an Trump verloren. Schon am Mittwoch vermeldeten einige US-Medien zudem, dass Biden auch in Arizona gewonnen habe, vor vier Jahren war der Bundesstaat an Trump gegangen.

Zwischenstand US-Wahl: Biden liegt gegen Trump vorne

Allerdings schmolz der Vorsprung des Demokraten bei der Auszählung im Laufe der Nacht deutlich, weshalb unter anderem CNN sich vorerst nicht auf einen Wahlsieger in diesem Bundesstaat festlegen wollte. Rechnet man Arizona mit ein, läge Biden bei 264 von 270 notwendigen Wahlleute-Stimmen und würde nur noch einen Bundesstaat für den Gesamtsieg benötigen. Ohne Arizona kommt Biden auf 253 Wahlleute.

Deshalb richten sich alle Augen jetzt auf die fünf noch nicht entschiedenen Bundesstaaten. Hier gilt Alaska als sicher für Trump. In Nevada rechneten Bidens Anhänger fest mit einem Sieg, doch das Rennen gestaltet sich deutlich knapper als erwartet.

US-Wahl 2020: Endergebnisse lassen auf sich warten

Noch enger sieht es in Pennsylvania, Georgia und North Carolina aus, wo Experten wegen des knappen Zwischenstands überhaupt keine Vorhersage wagten. Noch ist unklar, wann dort neue Ergebnisse verkündet werden und wer am Ende vorne liegt. Aus Kreisen der Regierung in Georgia hieß es, man werde das Endresultat wohl am Nachmittag (Ortszeit) veröffentlichen können.

Das offizielle Ergebnis der US-Wahl 2020 wird nach dem Zusammentreffen der Wahlleute im Dezember verkündet. Die Amtseinführung des Präsidenten findet am 20. Januar 2021 statt, sofern es keine Wiederwahl ist. (kh)

Rubriklistenbild: © Andrew Harnik/AP/dpa/picture alliance

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