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Am Donnerstag wollen tausende ausländische Arbeiter in den USA ihre Arbeit niederlegen. Sie wollen zeigen wie abhängig die USA von ihnen ist.

Protest gegen Trump

USA: Migranten legen für einen Tag die Arbeit nieder

Washington - In den USA wollen Migranten ihre Arbeit niederlegen und gegen Trumps Politik demonstrieren. Sie wollen ihre Bedeutung im Alltag eines jeden Amerikaners unterstreichen. 

Ein Tag ohne Einwanderer: Unter diesem Motto wollen Ausländer in den USA am Donnerstag aus Protest gegen die Politik von Präsident Donald Trump streiken. Damit soll Trump gezeigt werden, welch große Rolle Einwanderer in der US-Gesellschaft spielen, wie aus Aufrufen in sozialen Netzwerken hervorgeht.

Im Ausland geborene Menschen - sowohl mit als auch ohne gültige Papiere - sollen demnach landesweit weder zur Arbeit gehen noch einkaufen. Die New York Times berichtete unter Berufung auf Aktivisten, es sei unklar, wer die Kampagne ins Leben gerufen habe.

Dutzende Restaurants etwa in der Hauptstadt Washington bleiben laut Medienberichten geschlossen - aus Solidarität oder auch, weil sie stark von ihren ausländischen Mitarbeitern abhängen.

Trump will unter anderem eine Mauer an der Grenze zum südlichen Nachbarland Mexiko bauen lassen und illegal eingereiste Migranten abschieben. Er hat zudem ein Einreiseverbot gegen Flüchtlinge sowie Bürger sieben islamisch geprägter Länder verhängt, das allerdings vor Gericht ausgesetzt wurde.

dpa

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