Herrenloses Gepäckstück sorgt für Aufregung: Teile des Hauptbahnhofs abgesperrt

Herrenloses Gepäckstück sorgt für Aufregung: Teile des Hauptbahnhofs abgesperrt

Army hat ein Problem

USA: Drohnen-Piloten verzweifelt gesucht

Washington - Die US-Streitkräfte setzen immer mehr Drohnen ein. Die Steuerung der unbemannten Kampfflugzeuge ist eine anspruchsvolle Aufgabe - für die sich immer weniger bewerben  

Grund dafür seien neben den hohen Anforderungen auch die mangelnden Aufstiegschancen innerhalb der Armee, schreibt Luftwaffen-Oberst Bradley Hoagland in einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Denkfarbik Brookings Institution. Es würden sich einfach nicht ausreichend Soldaten für diese Aufgabe bewerben.

Die Luftwaffe schaffe es derzeit einfach nicht, für ihre Bedürfnisse die ausreichende Zahl an Drohnen-Piloten auszubilden, schreibt Hoagland. Ein Grund dafür sei die unzureichende Bewerberzahl. "Traditionelle" Piloten hätten viel bessere Entwicklungs- und Aufstiegschancen innerhalb der Armee. Außerdem seien die "operationellen Anforderungen" an die Lenker der ferngesteuerten Drohnen deutlich gestiegen.

Prism, XKeyscore & Co. - Chronologie der NSA-Spähaffäre

Prism, XKeyscore & Co. - Chronologie der NSA-Spähaffäre

Die US-Luftwaffe zählte den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 1300 Drohnen-Piloten, das sind rund 8,5 Prozent aller Piloten. Vier Jahre zuvor lag ihr Anteil noch bei 3,3 Prozent.

Die USA setzen in Pakistan und weiteren Ländern Kampfdrohnen ein, um mutmaßliche islamistische Extremisten zu bekämpfen. Das Vorgehen ist international umstritten. Die US-Regierung besteht aber darauf, dass die Drohneneinsätze legal sind.

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Maas erwartet keinen neuen Wahlkampfstreit mit der Türkei
Wird die türkische Regierung das Wahlkampfverbot für türkische Politiker in Deutschland akzeptieren? Außenminister Maas zeigt sich nach dem ersten Treffen mit seinem …
Maas erwartet keinen neuen Wahlkampfstreit mit der Türkei
Diktator Lukaschenko lobt Merkels Flüchtlingspolitik - aus interessantem Grund 
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Flüchtlingspolitik gelobt. Humanitäre Gründe sind für seine Meinung jedoch …
Diktator Lukaschenko lobt Merkels Flüchtlingspolitik - aus interessantem Grund 
„Schwerwiegende Vorwürfe“: Riesen-Wirbel um Trumps Leibarzt 
US-Präsident Donald Trump bekommt bei der Besetzung des vakanten Postens des Veteranenministers Gegenwind aus dem Kongress - wegen seines Leibarztes. Der steht unter …
„Schwerwiegende Vorwürfe“: Riesen-Wirbel um Trumps Leibarzt 
Zentralratspräsident: Nicht mit Kippa auf die Straße gehen
Über Antisemitismus wird gerade wieder viel gesprochen. Am Mittwoch wollen Menschen in mehreren Städten ihre Solidarität zeigen. Aus Sicht von Zentralratspräsident …
Zentralratspräsident: Nicht mit Kippa auf die Straße gehen

Kommentare